Erstellt am 04. Mai 2011, 00:00

Finaleinzug geschafft. TISCHTENNIS / Die Oberwarter Herren sicherten sich mit dem Sieg gegen Olmütz die Teilnahme am Final-Four im Intercup.

Jubelten. Franz Felber (4.v.r.) mit Norbert Sulyok, Michael Buganyi, Ivan Vitsek, Karoly Nemeth, Franz Rosner, Klaus Leirer und Oberwarts Vereinstrainer Tamas Kalmar (v.l.) nach dem 4:0-Erfolg.  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

Nicht nur die Kulisse, sondern auch das Spiel der Oberwarter Tischtennis-Cracks war am Wochenende beeindruckend. Obwohl der SV Oberwart zur gleichen Zeit Fußball spielte, war der Turnsaal der Volksschule gefüllt. „Wir hatten eine schlechte Auslosung. Daher musste ich darauf achten, dass ich die richtigen Spieler gegen die Olmütz-Truppe aufstellte“, sagte Obmann Franz Felber.

Franz Felber: „Es war  eine eindeutige Sache“

Michael Buganyi eröffnete das Spiel gegen Olmütz und fuhr prompt einen Sieg ein. „Dass Buganyi mit dem Publikum im Rücken eine Klasse besser spielt, spricht für ihn. Er hat sich gut eingestellt, die Service sehr gut angenommen und war mental sehr stark.“ Buganyi wehrte im fünften Satz einen Matchball ab und drehte das Spiel noch um. „Das war ursprünglich nicht so geplant, daher war ich über seinen Sieg sehr überrascht und zugleich überglücklich.“ Auch im Doppel gab es fast keine Gegenwehr. Die Oberwarter gaben nur einen Satz ab und gewannen so das Spiel gegen Olmütz am Freitagabend klar mit 4:0.

„Es war eine eindeutige Sache, wir spielten Olmütz aus der Halle. Es war jedoch um einiges leichter, wie erwartet. Wenn wir nicht gleich das erste Match gewonnen hätten, wäre das Spiel sicher schwieriger geworden“, so Obmann Franz Felber abschließend.

Nun wartet auf seine Mannschaft das Final-Four (27. bis 29. Mai) in Roanne (Frankreich) –  knapp 100 Kilometer von Lion entfernt. „Die weiteren Teilnehmer werden erst ermittelt, es werden jedoch Mannschaften aus Frankreich, Ungarn und höchstwahrscheinlich Italien im Finale dabei sein.“ Franz Felber tippt dabei auf einen Sieg der Franzosen, stellt aber trotzdem klar: „Zwischen Rang eins und vier ist alles möglich.“

Auch über die Bundesliga, die am Wochenende beendet wurde, zog Franz Felber Resümee: „Wir haben einen sehr guten Mittelfeldplatz erreicht. Es ist ein Aufwärtstrend sichtbar. Ich bin mit der Leistung meiner Spieler sehr zufrieden.“