Erstellt am 30. März 2011, 00:00

Frustaktion nach Pleite: Tür wurde eingetreten. 1. KLASSE A SÜD / Welgersdorfs Auftaktniederlage schmerzte sichtlich. Buchschachen nach „Dreier“ in Lauerstellung.

Welgersdorf (l., Florian Schoditsch) musste zum Auftakt eine 1:4-Pleite in Unterschützen einstecken. Der Vorsprung schrumpfte damit auf einen Punkt.GYAKY  |  NOEN
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VON MARKUS GYAKY

Der Frühjahrsauftakt verlief gar nicht nach Wunsch des Tabellenführers. Neben dem verletzten Stürmer Laszlo Simon fehlten auch noch Alex Kelemen und Libero Dieter Werderitsch wegen Fieber. Dennoch ging man in Unterschützen in Führung, konnte diese aber nicht lange verteidigen. Am Ende machte sich Frust bei den Gästen breit: Spieler Markus Nemeth trat gegen die Kabinentür, die dadurch kaputt ging. „Eine Frechheit, sich so zu verhalten“, ärgerte sich SKU-Obmann Werner Kirnbauer, sagte dann aber: „Trainer Peter Racz entschuldigte sich persönlich bei mir – ein fairer Sportsmann. Sektionsleiter Rupert Obojkovits sagte mir dann sofort zu, dass der entstandene Schaden von Welgersdorf beglichen wird. Das ist abschließend doch lobenswert.“

Titelzweikampf könnte  zum Dreikampf werden

Buchschachen rückte nach dem knappen Erfolg gegen Goberling auf einen Punkt an Welgersdorf heran und könnte schon nächste Woche den Platz an der Sonne ergattern. Welgersdorf steht mit Bad Tatzmannsdorf nämlich eine schwierige Aufgabe ins Haus, während Buchschachen im Derby gegen Grafenschachen ganz klarer Favorit ist. Dass Welgersdorf vor eigenem Publikum spielt, spricht allerdings für den Leader. Immerhin kann man zu Hause eine blütenweiße Weste vorweisen, hat im Herbst alle sieben Heimpartien gewonnen.

Sollte aber, wie in dieser Runde, alles gegen Welgersdorf laufen, gibt es den Wechsel an der Tabellenspitze und darüber hinaus würde Bad Tatzmannsdorf den Titelzweikampf zu einem Dreikampf machen. Welgersdorfs Co-Trainer Michael Halper zur Lage: „Wir spielten gegen Unterschützen mit dem letzten Aufgebot. Nächste Woche sieht es hoffentlich anders aus. Jedes Spiel wird zum Meisterschaftsstart hart, das wussten wir.“