Erstellt am 31. Juli 2013, 00:00

für Furore sorgen. ihre erste Runde. Mit drei Südvereinen, die hoch hinaus wollen.

Kandidat? Im letzten Testspiel des SV Stegersbach, begann Martin Schalk (r.) im defensiven Mittelfeld. Vielleicht darf er auch gegen Sollenau am Freitag ran. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Von Patrick Bauer

REGIONALLIGA OST / Es geht wieder los. Während in der 2. Liga Süd und der 1. Klasse schon der Ball rollte, steht für die Regionalliga Ost-Vereine am kommenden Wochenende der Start in die neue Saison an. Mit dabei sind auch drei südliche Vertreter. Ein Novum, das in den letzten Jahren so nicht anzufinden war.

Stegersbach trifft auf einige Bekannte

Als „längstdienender“ Ostligist ist der SV Stegersbach vertreten. In diesem Jahr geht man in seine dritte Saison und die Ansprüche sind gewachsen. Wollte man zuletzt eigentlich immer nur den Klassenerhalt schaffen, peilt man nun einen einstelligen Tabellenplatz an. Weil dies auch der Kader hergibt, der in den letzten Jahren noch nie so groß und ausgewogen war. Am ersten Spieltag trifft man auf heimischer Anlage auf einige Bekannte. So kicken bei Gegner Sollenau Daniel Seper, Dominik Bichler, Roberto Baumgartner und Christian Weidinger, die alle schon in Stegersbach tätig waren.

„Wir wollen bei der Heimpremiere drei Punkte holen. Mit taktischer Disziplin ist dies sicher ein realistisches Ziel“, sagt Cheftrainer Kurt Jusits und auch Kapitän Franz Faszl fordert den Auftaktdreier: „Zu Hause wollen wir einen Sieg.“ Am Freitagabend, um 19.30 Uhr, können sich die Kicker beweisen. Ungewiss ist derzeit noch der Einsatz von Innenverteidiger Manfred Rottensteiner, der aber zumindest wieder Lauftraining absolvierte. Klaus Strobl und Andi Zingl könnten erstmals in den Kader rücken.

In sein zweites Ostligajahr geht der SV Oberwart. Auch die Guger-Mannen können nun auf einen breiteren Kader zurückgreifen. Der Cheftrainer hat nun die Qual der Wahl. Eine Stammelf hatte Guger am Montagvormittag noch nicht im Kopf.

Oberwart: Starter werden noch gesucht

„Fix ist gar nichts. Wir haben jetzt einen größeren Kader und dies ist auch für uns Trainer nicht leicht“, so der Coach. Mit Retz (auswärts, Freitag, um 18 Uhr) trifft man auf eine Mannschaft, die man im letzten Jahr zweimal besiegte. Genau auf diese Erfolgserlebnisse setzt man auch in diesem Jahr. Guger: „Sie sind uns gut gelegen und wir wollen in Niederösterreich etwas ernten. Generell hätte es sicher schwierigere Auftaktgegner gegeben“, meint Cheftrainer Guger. Am Spielersektor fehlt derzeit einzig Stürmer Kristof Markos, der wohl (noch) nicht zum Kader gehören wird.

Nach einigen Jahren Abstinenz ist auch der SV Neuberg zurück in der Ostliga. Der überlegene BVZ Burgenlandliga-Meister der Vorsaison hat große Ziele. Obwohl die Mannschaft komplett verändert wurde, will man mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. „Ich denke bei einem guten Start können wir sogar unter die ersten acht kommen“, sagt Kapitän Jürgen Kirnbauer. Zum Auftakt geht es gegen Ritzing (Samstag, 17.30 Uhr), die groß aufrüsteten.

Trainer Jürgen Halper: „Natürlich haben sie gute Individualisten, aber auch Ritzing muss erst einmal bei uns spielen. Wir setzen auch auf den Heimvorteil.“ Dabei hat man einige Verletzungssorgen. Neuzugang Marcel Pani wurde im Cup geschont, dürfte aber fit werden. Dasselbe gilt für Tomi Liber, Klaus-Peter Puhr und Florian Glösl. Einzig Julian Binder ist mehr als fraglich. Obmann Martin Konrad: „Wir wollen vor unserem Heimpublikum gut starten.“