Erstellt am 02. Juli 2014, 10:08

Keine Entscheidung: Zurück zum Start. BFV-Gruppensitzung Süd | Der Antrag der Arbeitsgruppe Süd (vier Leistungsstufen) wurde nicht angenommen. 32 Vereine stimmten dagegen.

Fair-Play-Wertung. Der Verband ehrt seit diesem Jahr den Verein, dessen Spieler am wenigsten Karten kassierte. Präsident Gerhard Milletich und Vize Konrad Renner (v.l.) überreichten die Urkunde an Kemetens Obmann Peter Koller. Bezüglich Reform tat sich hingegen wenig. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz
Die Strukturreform über die Fußballklassen im Landessüden fand 2011 statt. Drei Jahre später sind aber einige Vereine noch immer nicht mit dem Modell einer einzigen 1. Klasse zufrieden.

Daher zerbrach sich eine Arbeitsgruppe in den letzten Monaten den Kopf über eine neuerliche Reform. Ergebnis: Im übernächsten Spieljahr hätte es vier Spielklassen gegeben. Dieser Vorschlag wurde aber abgelehnt.

Deutsch erklärte, warum man vier Stufen benötigt

Der Sprecher der Gruppe, Gerhard Deutsch, erläuterte das Modell „Klasseneinteilung Neu 2015/16“, mit vier Ligen. „Warum brauchen wir eine neue Klasseneinteilung? Damit wir dem Negativtrend der Vereinsauflösungen entgegenwirken können“, so Deutsch.

Nach seiner Präsentation gab es einige negative Stimmen gegen „das Projekt“– die Abstimmung selbst verlief dann sehr knapp zugunsten des bestehenden Modells, das derzeit im Süden gilt.

Minus sieben in den letzten 12 Jahren

BFV-Präsident Gerhard Milletich meinte dazu: „Wenn sich die Gruppe Süd zu einem neuen Modell durchringt und es auch umsetzbar ist, dann werden wir das im Vorstand besprechen. Es muss aber im rechtlichen Rahmen bleiben.“
BFV-Vizepräsident Konrad Renner wies darauf hin, dass in den letzten zwölf Jahren sieben Vereine weniger im Südburgenland existieren. Ein Problem, dem man noch immer nicht ganz entgegenwirken konnte.

Derzeit befinden sich in der Gruppe Süd 64 Klubs. Eine schwer zu lösende Aufgabe für alle Beteiligten, weil Badersdorf und Neustift endgültig zusperrten und auch die Litzelsdorfer – diese setzen wieder ein Jahr aus – dem System fehlen.

Am Ende stimmten die Vereine ab: 32:30 war das Ergebnis für das derzeitige Modell. Eine neuerliche Reform bleibt also bis auf Weiteres aus.

Stimmzettel - die Fragestellung

  • 3 Leistungsstufen (2. Liga, 1. Klasse und 2. Klasse A & B Süd)

  • 4 Leistungsstufen (2. Liga - Oberliga, 1. Klasse - Unterliga, 2. Klasse - 1. Klasse und 3. Klasse - 2. Klasse. 30 Vereine stimmten für 4 Leistungsstufen, 32 waren für 3 Leistungsstufen, zwei Vereine stimmten ungültig.