Erstellt am 04. April 2012, 00:00

Gelungener Abschluss. SNOWBOARD / Julia Dujmovits holte sich zum Saisonfinale bei den Österreichischen Meisterschaften noch Gold und Bronze.

VON DANIEL FENZ

Die Sulzerin Julia Dujmovits zog am Samstag ihre Erfolgsspuren auf dem 180 Meter langen Kurs der Silvretta-Montafon-Strecke (Start auf 1.945 Meter) in Vorarlberg. Nach der Qualifikation lag Österreichs beste Snowboarderin nur auf Rang sechs.

„Mir sind einige Ausrutscher passiert“, lautete der Kommentar von Dujmovits. Doch im Finale ließ sie ihren Gegnerinnen keine Chance. „Ich bin immer besser in Fahrt gekommen. Am Ende hatte niemand eine Chance gegen mich“, lachte die Sulzerin vom Stockerl. Damit gewann Julia Dujmovits zum bereits dritten Mal den Österreichischen Meisterschaftstitel im Parallel-Riesentorlauf. „Einfach genial. Dieser Sieg ist das ‚i-Tüpfchen‘ in meiner bisher besten Saison.“ Am Sonntag folgte dann noch der Parallel-Slalom. Dabei sorgten weiche Schneeverhältnisse für schwierige Bedingungen.

„In den Final-Heats war ich besser. Dort habe ich mein Bestes herausgeholt“, analysierte Dujmovits das Rennen. Die Südburgenländerin platzierte sich hinter ihren Teamkolleginnen Marion Kreiner und Maria Sitzenfrei auf Rang drei. Noch am Sonntagabend fuhr sie dann nach Innsbruck. Dort wartete am Montag die nächste sportliche Herausforderung. Es stand eine Spiroergometrie auf dem Programm. „Das wird noch einmal ziemlich anstrengend“, erzählte Julia Dujmovits kurz vor dem Leistungstest.“

Danach ging es gestern, Dienstag, in die Heimat nach Sulz. Der Urlaub dürfte aber wohl nur von kurzer Dauer sein. Denn bereits Ende April beginnen auf Hawaii für Österreichs beste Snowboarderin die Vorbereitungen für die neue Saison.

„Ich tausche das Snowboard gegen das Surfbrett.“ Zwei Monate wird sie Maui zu ihrer persönlichen Adventure-Insel machen. „Reisen gehört genauso zu meinem Leben wie Sport. Ich weiß, dass mein Trainingscamp auf Hawaii ein wichtiger Zwischenstopp auf meinem Weg nach Russland ist. Dort wird 2014 hoffentlich auch für mich das Olympische Feuer brennen“, hofft Julia Dujmovits.

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