Erstellt am 16. Dezember 2015, 09:07

von Daniel Fenz

Gelungener Auftakt im Weltcup. Der Mühlgrabener Sebastian Jud bewältigte die Aufgabe im Montafon souverän. Am Ende belegte er den ausgezeichneten 24. Platz.

Gratulation des Bruders zum Erfolg im Montafon. Snowboarder Sebastian (l.) mit Florian Jud (r.). Der Mühlgrabener war mit seiner Leistung höchst zufrieden.  |  NOEN, Foto: zVg

Das erste Weltcup-Abenteuer für Sebastian Jud startete mit Schnuppern am Kurs. „Ich schaute einmal, wie die Profis den Kurs bewältigen. Vor dem ersten Lauf ging mir schon ordentlich die Pumpe, ich hatte ziemlich Herzklopfen“, so Sebastian Jud. Nach fünf Trainingsläufen ging er mit einem sehr guten Gefühl in die Qualifikation. Unter 70 Startern lag er nach dem ersten Durchgang auf Platz 32. „Ich wusste, dass ich mich steigern muss, wenn ich im Hauptbewerb fahren möchte.“

Dann kam das große Zittern. Jud lag auf Platz 32, musste aber abwarten, ob nicht noch ein Fahrer der 30 weiteren Konkurrenten besser klassiert war. In dem Fall wäre ein Start im Hauptbewerb Geschichte gewesen. Aber Jud schaffte es. „Ich wusste dann, dass ich nur gewinnen kann. Mein erstes Weltcuprennen und gleich für die Entscheidung qualifiziert, das war eine große Überraschung.“

Nach dem Start lag der Südbugenländer sogar auf Platz zwei, doch nach dem Sturz eines Norwegers bremste ihn Schnee in der. Mit Platz 24 war er aber sehr zufrieden. Im Teambewerb schaffte Sebastian Jud den Einzug ins Viertelfinale und belegte mit Österreich II Platz acht. „Ein sensationelles Wochenende.“

Statistik

FIS Snowboard Weltcup; Snowboardcross; Montafon;

Männer: 1. Alessandro Hämmerle; 2. Markus Schairer; 3. Nikolay Olyunin; 4. Cameron Bolton; 24. Sebastian Jud .

Team: 1. Frankreich; 2. Italien; 3. Österreich I; … 8. Österreich II.