Erstellt am 18. Juli 2012, 00:00

Gelungenes Comeback. ORIENTIERUNGSLAUF / HSV-Athlet Gernot Kerschbaumer stieg nach einem Monat Pause wieder ins Renngeschehen ein.

VON DANIEL FENZ

Das österreichische Team durfte sich bei der Weltmeisterschaft in Lausanne (Schweiz) am Wochenende über einen guten Auftakt freuen. Bei den Herren belegte Robert Merl (ASKÖ Henndorf) im Finale den 21. Rang, Wolfgang Siegert (WAT) kassierte mit dem 40. Rang noch einen Weltcuppunkt.

Doch um überhaupt im Finale dabei sein zu können, musste am Vormittag erst die Qualifikation überstanden werden. Drei der sechs Österreicher scheiterten knapp an dieser Hürde. Helmut Gremmel (HSV Pinkafeld) schrammte um eine Sekunde am Finalplatz vorbei, Julia Bauer (SKV OLG Deutsch Kaltenbrunn) verfehlte um 13 Sekunden einen Finalplatz. Am Sonntag stand mit dem Qualifikationslauf über die Langdistanz die erste Wald-Disziplin auf dem Programm.

Erster Wettkampf für Kerschi nach rund einem Monat

Auch hier verpasste Julia Bauer (SKV OLG Deutsch Kaltenbrunn) bei den Damen um eineinhalb Minuten den Aufstieg ins Finale. Bei den Herren gab es für Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) nach seiner Verletzungspause ein erfreuliches Comeback. Mit dem vierten Platz kann er zuversichtlich in die nächsten Wettkämpfe gehen. „Die Leistung und das Ergebnis waren für mich sehr wichtig, da es doch der erste Wettkampf nach einem Monat war. Die Form scheint zu stimmen, ich freue mich auf die nächsten Bewerbe“, berichtete der Sportler Gernot „Kerschi“ Kerschbaumer.

Das Finale über die Mitteldistanz fand gestern, Dienstag, nach Redaktionsschluss statt. Morgen, Donnerstag, und Sonntag folgen das Langdistanzfinale und der Staffelbewerb.