Pinkafeld

Erstellt am 31. August 2016, 04:20

Pinkafeld: Ohne den „Chef“ nach Draßburg. Weil Thomas Pratl wieder in Lissabon weilt, wird der SC Pinkafeld von Mario Portschy und Alex Diridl gecoacht.

Volles Vertrauen in sein Team. Pinkafelds Thomas Pratl wird in Draßburg von Mario Portschy (rechts sitzend) und Alex Diridl vertreten. Dabei wird die Vorbereitung natürlich noch gemeinsam abgestimmt.  |  NOEN

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So ganz zufrieden kann man beim SC Pinkafeld mit dem Saisonstart nicht sein. Zwar verlor man erst einmal, aber gewonnen wurde noch nicht. Drei Remis stehen auf der Haben-Seite und was bleibt, ist viel Luft nach oben. Das beschönigten die Verantwortlichen in Form von Trainer Thomas Pratl nach dem 0:0 gegen Neuberg aber auch gar nicht: „Natürlich waren wir nach dem Spiel und unserer Leistung enttäuscht. Wir wissen aber auch, dass wir eindeutig mehr können.“

Woran es hakt, versuchte der Trainer zu erklären: „Es fehlt einfach ein Erfolgserlebnis. Wenn wir einen Dreier einfahren, bin ich sicher, dass wir uns auch in Ballbesitz wieder mehr zutrauen. Jetzt heißt es für uns, so schnell wie möglich ein Spiel zu gewinnen.“

Am besten schon in Draßburg. Das ist nämlich das nächste Reiseziel von Dominik Luif und Kollegen. Fehlen wird da der Trainer, der in Lissabon sein Studium fortführt.

„Wir brauchen eine defensiv kompakte Leistung. Dass wir bei Ballgewinn schnell in die Tiefe umschalten und Dynamik reinbringen können, ist uns bewusst“, so Pratl, der im Mittelburgenland von Mario Portschy, der schon mit Oberwart einmal Herbstmeister der BVZ Burgenlandliga war, und Alex Diridl, der ebenfalls zum Trainerteam zählt. Ungewiss war zu Redaktionsschluss noch ein Einsatz von Michi Pahr, der sich gegen Neuberg in der Schlussphase verletzte.