Erstellt am 11. Mai 2011, 00:00

Goberling setzt auf Neid. 1. KLASSE A SÜD / Nach den letzten Misserfolgen zog Goberlings Vorstand die Reißleine und setzte Trainer Josef Lang ab.

Thomas Neid feierte gegen seinen Ex-Verein Riedlingsdorf sein Trainer-Debüt beim ASKÖ Goberling.GYAKY  |  NOEN
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VON MARKUS GYAKY

Die Tage des erst im Winter neu geholten Trainers Josef Lang, der Reinhard Kuktits beerbte, waren in der Vorwoche gezählt. Die Führungsriege des ASKÖ Goberling sah bei den schwachen Leistungen im Frühjahr nicht mehr länger zu. Sektionsleiter Rainer Hotwagner über den Trainerwechsel: „Wir haben uns von Josef Lang am vorigen Montag einvernehmlich getrennt. Er meinte, er findet keinen Draht mehr zu den Spielern – das haben wir akzeptiert.“ Ein Nachfolger war schnell gefunden, wie Hotwagner erklärt: „Wir hatten die Entscheidung zwischen zwei Trainern. Am Dienstag fiel dann unsere Wahl auf Thomas Neid. Er ist ein Kenner unserer Klasse.“

Tatsächlich ist Neid kein Unbekannter in der 1. Klasse A Süd. Im Herbst war er Coach beim Titelaspiranten Buchschachen, zuvor lange Jahre beim ASKÖ Riedlingsdorf aktiv. Und ausgerechnet gegen diesen Ex-Verein musste er sein Debüt als Goberling-Trainer bestreiten. Dabei drehte seine Mannschaft nach einem 0:2-Rückstand eine verloren geglaubte Partie noch in ein 4:2 um. Es war klar ersichtlich, dass sich die Truppe unter dem neuen Coach aufbäumen konnte und Moral bewies, etwas was in Goberling schon lange abging.

Neid: „Goberling ist  eine reizvolle Aufgabe“

Thomas Neid sieht in der Mannschaft großes Potential: „Goberling ist für mich eine reizvolle Aufgabe. Beim ersten Training war ich überrascht, wie gut die Truppe ist. Es sind wirklich exzellente Einzelkicker darunter.“ Über die Vertragsbedingungen äußerte sich Hotwagner: „Thomas Neid schaut einmal, was er bis zum Sommer bewegen kann. Danach reden wir über eine Vertragsverlängerung.“ Neids Ziele sind klar: „Wir wollen bis zum Sommer noch so viele Punkte wie möglich einfahren, um ja nichts mit dem Abstieg zu tun zu bekommen.“