Erstellt am 24. September 2014, 08:14

von Daniel Fenz

Goger und der Blick auf das Profigeschäft. Robin Goger muss drei Turniere überstehen. Dann steht fest, ob er vom Amateur- in den Profi-Golfsport wechseln kann.

Ambitioniert. Robin Goger könnte sich über die Tourschool für die European Tour qualifzieren. Damit würde er in den Profibereich wechseln.  |  NOEN, GEPA

Der Neudauberger Amateur Robin Goger war zuletzt bei der Team-Weltmeisterschaft in Japan aktiv. Mit dem Abschneiden und Platz 19 war er sehr zufrieden: „Wir haben gut gespielt und um jeden Schlag gekämpft“, erzählt Goger. Seit dem Wochenende konzen-triert sich der 19-Jährige auf die Tourschool – geht es schließlich um die Qualifikation für die Challenge- oder European Tour, dem Aufstieg zu den Profis.

„Highlight des Jahres“ 

Goger befindet sich seit Samstag in Hardelot (Frankreich) bei der ersten Qualifikations-Hürde. Dort ist er mit seinem neuen Trainer Claude Grenier – der ihn gleichzeitig als Caddy unterstützt – am Start. „Für mich ist es das Highlight des Jahres, da ich von dort aus den Sprung zur Challenge- oder sogar European Tour schaffen könnte.“

Ein weiterer Fixpunkt in seiner Karriere soll dann die Österreichische Match-Play-Meisterschaft in Bad Ischl im Salzkammergut sein.

Das Hauptaugenmerk legt der Südburgenländer aber auf die mögliche Profi-Laufbahn. Nachdem er in Spanien bereits Zweiter wurde, bei den Internationalen Amateur-Meisterschaften in Schladming gewann und bei der Alps Tour in Colli Berici auf Platz elf landete, sollen jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Ziel: Olympische Spiele 2016

Gogers ambitionierte Zielsetzung für die nächsten Jahre: „Ich möchte in die Fußstapfen von Bernd Wiesberger treten.“ Abhängig ist das vom Abschneiden bei der Tourschool, die in drei Stufen gegliedert ist.

Langfristiges Ziel Gogers, der finanziell von seinen Eltern und vom Nationalteam unterstützt wird, ist die Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio. „Außerdem habe ich noch mein Trainer-Team umgestellt.“

Mit Robert Antoni steht ihm ein Güssinger als Fitness-Trainer zur Seite, Claude Grenier ist Schwung-Coach, Robert Kocher Arzt und für das Course-Management ist Ex-Golf-Profi Markus Brier verantwortlich.
 


Wissenswertes

Stationen - Qualifikation

  • 23. bis 25. September: First Qualifying Stage Section C; Frankreich.

  • 7. bis 10. November: Second Qualifying Stage: Spanien.

  • 15. bis 20. November: Final Qualifying Stage: Spanien.

Qualifikationskriterien

Die ersten 30 der Final Qualifying Stage erhalten die Spielberechtigung für das folgende Jahr auf der European Tour. Weiters spielberechtigt sind die ersten 20 der Challenge Tour-Geldrangliste und die ersten 115 des Race to Dubai.

Für die Challenge Tour qualifiziert man sich über die Satellite Tour, bestehend aus Alps Tour, EPD Tour, Nordic League und PGA EuroPro Tour, oder ebenfalls über die Qualfying School.

Quelle: Wikipedia