Oberdorf im Burgenland

Erstellt am 03. August 2016, 03:42

Hetfleisch: Nach dem Erfolg kam das Pech. Kristin Hetfleisch eroberte in Irland Gold und Silber. Im Riesentorlauf verletzte sie sich dann jedoch am linken Bein.

Da war die Welt noch in Ordnung. Kristin Hetfleisch jubelte über die zwei Medaillen. Im Riesentorlauf passierte dann das Unglück. Fotos: zVg  |  zVg

Für die Oberdorferin begannen die Bewerbe nach Plan. In der Super-Kombination holte sie sich vor ihrer Teamkollegin Daniela Krückel und der Tschechien Magdalena Kotyzova Gold. „Ein Wahnsinn, es war ganz wichtig für mich, gleich mit einem Erfolg in die Junioren-Weltmeisterschaft zu starten“, resümierte die glückliche Medaillengewinnerin.

Missgeschick passierte im Riesentorlauf

Verletzungspech: Das Oberdorfer Grasski-Ass Kristin Hetfleisch.  |  BVZ

Am zweiten Tag setzte sie noch eins drauf und holte im Slalom Silber. Sie musste sich nur der Tschechien Kotyzova geschlagen geben. Im Riesentorlauf passierte dann das Missgeschick.

„Ich landete aufgrund eines Fehlers am Gras und verletzte mich am linken Bein.“ Die Schmerzen sind noch immer groß, eine Magnetresonanz (nach Redaktionsschluss) soll Aufschluss darüber geben, wie groß die Verletzung wirklich ist. „Ich befürchte aber, dass ich einige Wochen pausieren muss. Das FIS-Rennen in Schweden fällt sicher aus.“

Schmerzlich für die Sportlerin, da sie ihren dritten Platz im Gesamtweltcup verlieren wird. „Die Saison ist für mich gelaufen. Die Rennen in Italien und in der Schweiz kann ich sicher nicht mehr bestreiten, schade.“