Erstellt am 21. Dezember 2011, 00:00

„Große Ehre für mich“. ORIENTIERUNGSLAUF / Der Pinkafelder HSV-Athlet Gernot Kerschbaumer bekam den „Military Sports Award“ verliehen.

VON DANIEL FENZ

In einem feierlichen Rahmen in der Ruhmeshalle des heeresgeschichtlichen Museums am Wiener Arsenal wurden vorige Woche die österreichischen Militärsportpreise an erfolgreiche Heeressportler vergeben. Nach seinem bisher erfolgreichstem Jahr – Gernot Kerschbaumer gewann die Gold- und Silbermedaille bei den Militärweltmeisterschaften in Rio de Janeiro – wurde er in der Kategorie „Sportler des Jahres“ neben Snowboarder Benjamin Karl und Kletterer Kilian Fischhuber nominiert. Sport- und Verteidigungsminister Norbert Darabos lüftete das Geheimnis. Er gratulierte „Kerschi“ zum Gewinn des „Military Sports Award“.

Trainer-Duo Kössler und  Schuh ebenfalls geehrt

„Das ist eine große Ehre und Freude für mich, diesen Preis zu erhalten“, so Gernot Kerschbaumer stolz. „Gleichzeitig ist es eine Anerkennung für die jahrelangen Arbeiten und Mühen, die der Leistungssport mit sich bringt. Der lange Atem hat sich jedenfalls ausgezahlt. Denn nicht immer lief alles so gut wie in diesem Jahr“, erzählte Gernot Kerschbaumer nach der Auszeichnung.

Auch in einer weiteren Kategorie war der Orientierungslauf mehr als nur vertreten. Das langjährige Trainerduo von Kerschbaumer im Heeresleistungszentrum Seebenstein – Markus Kössler und Richard Schuh – erhielt die Trophäe „Military Sports Award“ in der Kategorie „Trainer des Jahres“ verliehen. In der Kategorie „Sportlerin des Jahres“ wurde Kletterin Anna Stöhr der „Military Sports Award“ überreicht, bei der Mannschaft gewann das Schützen-Team. Zum Newcomer des Jahres wurde Judoka Max Schirnhofer gewählt. Der feierliche Abend, musikalisch umrahmt von Abordnungen der Gardemusik, fand einen gemütlichen Ausklang. „Erfreulich, dass wir für unsere guten Leistungen ausgezeichnet wurden“, resümierte Richard Schuh.