Erstellt am 26. Juni 2013, 00:00

Homonnai nimmt de Paula gleich mit. 2. Liga Süd / Sandor Homonnai ist der neue Trainer in Wiesfleck. Seine erste Amtshandlung sorgt gleich für Unmut beim Ex-Klub.

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Von Patrick Bauer

Nachdem Klaus Strobl schon vor längerer Zeit seinen Abschied aus Wiesfleck verkündete, gibt die Vereinsführung nun den neuen Trainer für die kommende Spielzeit bekannt. Der neue Chef ist ein alter Bekannter. Sandor Homonnai, bis Mitte der abgelaufenen Spielzeit noch beim Nachbarn aus Pinkafeld tätig, kehrt zurück zum Sportclub. „Wir erhoffen uns doch einen Platz zwischen fünf und sieben“, sagt Obmann Eduard Scheumbauer.

Homonnai arbeitete schon einmal erfolgreich in Wiesfleck. „Ich war vier Jahre dort tätig“, erzählt Homonnai und fügt an: „In der momentanen Situation hat einfach alles gepasst, um zurückzukehren.“

Und dennoch muss der neue Coach mit einigem Aderlass leben. So verliert Wiesfleck mit Klaus Strobl (Stegersbach), Jürgen Pfahnl (Rechnitz), Florian Prochazka (Pinkafeld) und Christoph Herics (Rotenturm?) vier potenzielle Stammkräfte. Im Gegenzug kommt dafür Alex de Paula aus Pinkafeld nach Wiesfleck. Dieser gab dem Meister zwar seine Zusage, schwenkte dann aber um und forcierte einen Wechsel. „Wir brauchten einen Stürmer, der Tore machen kann“, so Obmann Scheumbauer.

In Pinkafeld stieß der Wechsel auf Unverständnis. Einige sind enttäuscht vom Brasilianer. „Ich verstehe dies nicht. Es war alles klar, aber dann das. Wir sind aus allen Wolken gefallen“, sagt Pinkafelds Sektionsleiter Alois Grill.

Neuer Stürmer. Alex de Paula geht jetzt in Wiesfleck auf Torejagd.

Neue Aufgabe. Sandor Homonnai gibt in Wiesfleck den Takt vor.