Erstellt am 03. November 2010, 00:00

Im „Klassiker“ geht es um die Tabellenspitze. BUNDESLIGA / Doppelpleite für Güssing, Gunners stürmen mit zwei Siegen an Tabellenspitze und sind heiß auf Panthers.

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VON MICHAEL PEKOVICS

Güssing hat einen, Oberwart zwei und Fürstenfeld gar sechs. Gemeint sind Legionäre, aktuell sind maximal sechs spielberechtigt. Und dennoch sagt die Anzahl der Fremdarbeiter wenig über die Qualität der drei genannten Teams aus. Denn während Güssing und Oberwart verstärkt auf Eigenbauspieler setzen – in Oberwart stehen gar neun davon im Zwölfer-Kader – bleibt Fürstenfeld sich selbst treu, österreichische Spielminuten sind an einer Hand abzuzählen.

„War klar, dass die Saison  für uns schwierig wird“

Die Tabellensituation nach sieben Runden spiegelt die Legionärsverteilung nur zum Teil wider. „Uns war klar, dass die heurige Saison schwierig wird“, kommentiert Knights-Manager Didi Wagner den elften Tabellenplatz seines Teams. „Unsere Eigenbauspieler müssen erst lernen, mit der Verantwortung umzugehen.“ Das sei vor allem bei der knappen Niederlage gegen Klosterneuburg merkbar gewesen. „Das Spiel am Samstag gegen Vienna wird sehr wichtig für uns“, sagt Wagner.

Anders in Oberwart, wo Manager Andreas Leitner selbst „überrascht vom guten Start in die Saison“ ist und die jungen Spieler lobt: „Damit hätten wir nicht gerechnet und auch Basketball-Österreich nicht: Nämlich, dass wir am Montag gegen Fürstenfeld um die Tabellenführung spielen. Das zeigt auch, dass unsere jungen Spieler sich die vielen Einsatzminuten verdient haben und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“ Favoriten gibt es für Leitner keine, Wagner sieht Oberwart in der besseren Ausgangsposition. Die Gunners-Spieler freuen sich schon auf das Derby: „Ein Klassiker lebt wieder auf, das Spiel gegen die Panthers weckt Erinnerungen an die Finalserie 2007/08“, sagt Leitner. Spannend wird es auch schon am Samstag, 6. November: Ab 18 Uhr laden die Gunners zur „Poker Challenge“ mit tollen Sachpreisen (mehr auf www.gunners.at).

Joey Shaw (im Bild beim Testspiel gegen die Panthers) ist nach seiner Verletzung wieder in Form. Als einer von nur zwei „echten“ Legionären der Gunners brennt er auf sein erstes „richtiges“ Derby gegen Fürstenfeld.

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