Erstellt am 11. September 2013, 00:00

Jennersdorf: In der Ruhe liegt die Kraft. Fest im Sattel / Beim UFC Jennersdorf kommt trotz des mäßigen Starts keine Unruhe auf. Kontinuität wird groß geschrieben.

Gefordert. Führungsspieler wie Kapitän Patrick Sinkovics stehen in Jennersdorf jetzt noch mehr in der Pflicht, um den Bock wieder in die richtige Richtung zu stoßen. Qualität ist sicherlich vorhanden. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Von Patrick Bauer

Es wurde wieder nichts mit einem Punktgewinn für den UFC Jennersdorf. Kein Beinbruch, ging es doch auswärts gegen den Tabellenführer aus Parndorf. Die Leistung war über weite Strecken ansprechend.

Spielerische Qualität lässt hoffen

Einzig bei Standards war man anfällig und verlor dadurch auch mit 0:3. Spielerisch war man Augenhöhe. Dies gibt Hoffnung, vor allem wenn der Start mittlerweile als vermurkst eingestuft werden kann.

„Phasenweise spielen wir nicht schlecht“, meint Obmann Manfred Deutsch und fügt an: „Einzig in der Offensive haben wir ein paar Probleme. Wir müssen jetzt einfach ruhig bleiben, weiter arbeiten, dann sehe ich kein Problem.“

Trainerfrage stellt sich nicht

Trainer Joachim Poandl wird beim UFC überhaupt nicht infrage gestellt. Man weiß, wie schnell sich das Blatt auch wieder drehen kann. So geschehen in der letzten Rückrunde, als das „Werkl“ plötzlich zu laufen begann und der Abstiegskampf schnell zu den Akten geworfen wurde.

Positiv stimmte Coach Poandl, dass seine Elf auch, trotz beinahe aussichtsloser Lage, „nie aufsteckte“. Dennoch wird es für die UFC-Kicker nicht leichter.

Im nächsten Spiel wartet Draßburg. Punkte sind fast Pflicht, auch wenn die Mittelburgenländer gute Qualität in ihren Reihen haben. „Für mich ist es unverständlich, dass sie derzeit so weit unten sind. Aber egal, wir schauen von Spiel zu Spiel“, so Obmann Deutsch.