Erstellt am 21. März 2012, 00:00

Jetzt geht es nur noch um die Zahl „Drei“. BASKETBALL / Wels, Klosterneuburg und Oberwart machen sich den dritten Platz untereinander aus.

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Drei Runden vor Schluss kämpfen drei Mannschaften um den dritten Platz. Der ist deshalb so wichtig, weil damit der Heimvorteil im Play off-Viertelfinale (gegen Güssing) garantiert ist. Die Konkurrenten der Gunners (34 Punkte) sind Klosterneuburg und Wels (je 36 Punkte).

Damit steht der regierende Meister bereits am Donnerstag gegen Klosterneuburg (19.30 Uhr) unter gehörigem Druck. „Durch die Niederlage von Wels gegen Kapfenberg ist unsere Ausgangslage aber nicht so schlecht“, meint Manager Andreas Leitner. Er weiß aber auch, dass das Spiel am Donnerstag bereits in die Kategorie „Pflichtsieg“ einzuordnen ist: „Vor eigenem Publikum und so kurz vor den Play offs müssen wir gewinnen, so einfach ist das.“ Oberwart müsste um mehr als 14 Punkte gewinnen, um bei Punktegleichheit vor den Dukes zu liegen. Dabei hatten die Gunners am Sonntag in Gmunden eine große Chance, die Ausgangslage zu verbessern und punktemäßig mit Wels und Klosterneuburg gleichzuziehen.

„Wir waren unter dem  Korb einfach unterlegen“

Die Gunners fanden gut ins Spiel und hielten Gmunden im ersten Viertel auf Distanz. Zwar gingen die Oberösterreicher im zweiten Abschnitt in Führung, aber Oberwart konterte und lag vier Minuten vor dem Ende sogar in Führung. „Doch dann ist uns die Luft ausgegangen. Auch deswegen, weil Nikola Gacesa wegen einer Knöchelverletzung nicht mehr eingesetzt werden konnte“, berichtet Leitner. „Ab dann waren wir unter dem Korb unterlegen.“ Tatsächlich pflückten Gmundens Riesen gleich um 20 Rebounds mehr als die Gunners von den Brettern …

Spannend wird auch das vierte Burgenlandderby dieser Saison: Am Sonntag müssen die Gunners zu den Knights. Und deren Obmann Didi Wagner kündigt an: „Wir werden Oberwart sicher keinen Sieg schenken.“