Erstellt am 10. November 2010, 00:00

Kampf um das Überleben.

TISCHTENNIS / Der UTTC Oberwart muss die nächsten Partien gewinnen, um nicht aus der Herren-Bundesliga abzusteigen.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON DANIEL FENZ

„Wir wussten, dass die Saison schwer wird und sich vieles verändert hat“, berichtet Oberwarts Obmann und zugleich Burgenlands Präsident, Franz Felber.

Seine Mannschaft liegt in der 1. Bundesliga Herren derzeit mit einem Sieg und sechs Niederlagen mit zwei Punkten auf dem zwölften und damit letzten Rang (siehe Seite 54). „Es gibt einfach keine schwachen Gegner mehr und im hinteren Drittel kann jeder absteigen.“

Franz Felber und die Spieler seines Vereins wussten, dass ein Platz im Mittelfeld kaum möglich sein wird. Der erste Sieg erfolgte erst am Wochenende nach sieben Spielen zu Hause gegen Lavamünd. „Sie wurden von der Papierform her auch stärker eingestuft. Trotzdem haben wir alles daran gesetzt und die Spiele für uns entschieden.“

Franz Felber: „Wir müssen  gute Spiele abliefern“

Felber hadert auch ein wenig mit der Auslosung, da es zwischen den ersten drei und den nächsten Spielen fünf Wochen Pause gab. „Das war nicht gut für uns, da wir mit einem Kader mit älteren Spielern ausgestattet sind.“ Daher konnte die Mannschaft des UTTC Oberwart bis jetzt nur trainieren und „weiß noch immer nicht, wo sie steht.“ Die Ausgangssituation für den UTTC Oberwart ist im Frühjahr jedoch besser. Denn alle Spiele finden zu Hause statt. Bevor es so weit ist, muss der UTTC aber noch nach Salzburg und Tirol.

„Wir spielen in drei Wochen in Salzburg. Am Sonntag darauf wartet Innsbruck auswärts auf uns. Die Reise nach Salzburg ist für uns kein Problem. Denn wir treten die Hinreise rechtzeitig an und wollen dort mit zwei Punkten die Heimreise antreten“, sagte Felber abschließend.

Aufgegeben wird daher noch lange nicht, „denn wir sind es unseren Zusehern auch in der Zukunft schuldig, gute Spiele abzuliefern.“