Erstellt am 13. August 2014, 07:11

von Patrick Bauer

Kein Kater in Oberwart. Von „Spitzkickern“ und einem „wundervollen Sieg“: Das Nachbarschaftstreffen zwischen Pinkafeld und Oberwart sorgte für einige Diskussionen.

Fußballfest. Die Fans feierten beim Derby Oberwart gegen Pinkafeld. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Emotionen, Leidenschaft und viel Einsatz prägten das erste Lokalderby seit zwölf Jahren zwischen den beiden Traditionsklubs aus Oberwart und Pinkafeld.

„Irgendwann wird sich das in der Saison ausgleichen“

Spielerisch war es sicher kein Leckerbissen, aber aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit im Sommer und den vielen Veränderungen innerhalb der Mannschaften, war das auch nicht wirklich zu erwarten. Umso erstaunlicher, dass die Portschy-Kicker die Gäste so beherrschten.

„Im ersten Spiel gegen Eberau war das noch ein Abtasten, aber jetzt hat man gesehen, dass einiges an Qualität in unserer Mannschaft steckt. Wir müssen jetzt weiter arbeiten, von Spiel zu Spiel schauen und irgendwann wird sich das in der Saison ausgleichen“, erklärte der Oberwarter Trainer Mario Portschy, dessen Elf jetzt aber beim letztjährigen Meister von der Parndorfer 1b eine schwierige Aufgabe hat.

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„Die sind spielerisch sicher besser als Pinkafeld. Bei denen waren ja nur Spitzkicker dabei“, sagte Oberwarts Obmann Michael Leitgeb nach dem 0:1.

Aber auch die Retourkutsche aus Pinkafeld ließ nicht lange auf sich warten, dort sagte Trainer Andreas Konrad: „Mit nur einer wirklichen Chance 1:0 zu gewinnen, hat schon etwas. Dazu rund 75 Prozent Pinkafelder im Informstadion — ein wundervoller Auswärtssieg.“