Erstellt am 30. April 2014, 09:08

von Patrick Bauer

Keine Diskussion um den Trainer. Weiter mit Konrad / Beim SC Pinkafeld stärkt Obmann Karl Hirt seinem Cheftrainer, trotz Rückschlägen, demonstrativ den Rücken.

Im Regen. Freitagabend war für Andreas Konrad (l.) kein wirklich schöner Tag. Das lag aber nicht nur am Wetter. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Nein, die Situation beim SC Pinkafeld war schon einmal einfacher. Gegen Güssing verlor man wieder ein wichtiges Heimspiel. So rückt nun alles zusammen und kaum eine Mannschaft kann sich in der BVZ Burgenlandliga sicher sein, auch im nächsten Jahr in eben dieser zu spielen.

„Wir haben ein gutes und intaktes Team“

Einer dieser Vereine ist auch der SC Pinkafeld. Dabei sah es zur Winterpause noch richtig gut aus für die Mannen rund um Kapitän Andreas Neubauer. Seit der Rückrunde ist aber der Wurm drin. „Es fehlt an Stabilität und an Selbstvertrauen“, sagt Trainer Andreas Konrad, für den Aufgeben aber überhaupt nicht in Frage kommt. Jetzt erst recht, so die Devise des Chefcoachs: „Wir müssen da durch. Ich bin weiter davon überzeugt, dass wir eine gute und vor allem auch intakte Elf haben.“

Bei einem solchen Negativlauf kommen natürlich auch Fragen über den Trainer auf. Dieser steht letztendlich in der Verantwortung. Dennoch geht man in Pinkafeld den Weg weiter. Über den Übungsleiter wird laut Obmann Karl Hirt nicht nachgedacht.

„Wir planen langfristig mit Andi. Da beeinflusst uns eine solche kleine Krise nicht“, erklärt der Verantwortliche. Genau diese Vorgehensweise lobt auch Konrad. „Wir stehen sehr gut zusammen und bleiben alle ruhig. Ich muss sagen, dass das Umfeld in Pinkafeld schon sehr, sehr gut ist“, so der gebürtige Neuberger über seinen Fußballclub.

Jetzt geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Sigleß. Ein Sieg ist beinahe Pflicht. Das fordert Obmann Hirt: „Ich bin sehr neugierig auf die Sigleßer, wie stark sie wirklich sind, aber es zählen nur drei Punkte.“ Diese wären immens wichtig, also: holt sie heim.