Erstellt am 13. Januar 2016, 09:50

von Markus Gyaky

Keine leichte Zeit für Markt Neuhodis. Vieles sollte sich beim ASKÖ Markt Neuhodis über den Winter verändern – das bleibt wohl (leider) eine Utopie.

Harte Winterpause. Vieles wollte man in Markt Neuhodis über den Jahreswechsel neu aufstellen. Das gestaltet sich aber als schwierig.  |  NOEN, Daniel Fenz
Der Herbst beim ASKÖ Markt Neuhodis verlief gelinde gesagt schleppend. Das hatte vielschichtige Gründe. So haderte Jung-Trainer Benjamin Hupfer mit vielen Personalproblemen, die nicht mehr als Platz zwölf zuließen. Zu wenig für die Ansprüche, zu wenig für Hupfer, der den Kader über die Winterpause an verschiedenen Stellschrauben verändern wollte.

„Zu gut, um in der 2. Klasse zu spielen“

Das gestaltet sich schwieriger als gedacht, wie Pressesprecher Michael Ringbauer erklärte: „Ist der Ruf der 2. Klasse wirklich so schlecht, oder warum will kaum ein Kicker dorthin wechseln? Wir wollten einige einheimische Spieler verpflichten, aber es ist fast unmöglich, jemanden zu holen. Viele sind sich offenbar zu gut, um in der 2. Klasse zu spielen. So bleibt uns nichts anderes übrig, als den Kader mit Legionären aufzufüllen.“

Einer davon wird Csaba Csordas sein, den Hupfer noch aus Kohfidischer Zeiten kennt und der auch schon in Kroisegg kickte. Dabei wird der Offensivallrounder aber nur sporadisch zum Einsatz kommen, denn Csordas hat verschiedene Verpflichtungen.

„Er hat auch ein Engagement bei der Haladas Akademie und ist zudem Coach eines Damenteams. Csaba wird nur fallweise für uns einlaufen.“

Eines störte Ringbauer aber dann fast noch mehr. Er gab Auskunft: „Die eingeführte Registrierkassenpflicht macht uns zu schaffen. Man braucht jetzt fast einen Steuerberater, um da durchzublicken. Jede Wurstsemmel, die wir am Sportplatz verkaufen, braucht einen Kassabon. Es ist ein absoluter Horror. Zudem wurde uns versichert, dass das auch sehr genau kontrolliert wird und drakonische Strafen bei Fehlverhalten drohen.“