Erstellt am 03. September 2014, 10:23

von Daniel Fenz

Kerschbaumer: Heimvorteil genützt. Gernot Kerschbaumer holte zuerst Silber. Mit der Mannschaft erlief er dann mit Bronze seine zweite Medaille.

Karte genau gelesen. Burgenlands Aushängeschild Gernot Kerschbaumer in Südburgenlands Wäldern.  |  NOEN, CARINA KARLOVITS HBF
Der Auftakt der 47. Militärweltmeisterschaft im Raum Güssing-Deutsch Schützen verlief für den Pinkafelder Sportler Gernot Kerschbaumer nach Wunsch. Auf der Strecke von 6,2 Kilometer setzte er sich gegen 181 Kontrahenten durch, nur Matthias Kyburz aus der Schweiz war schneller als er.

Der 31-jährige Kerschbaumer verbuchte schon 2011 in Rio de Janeiro den Weltmeistertitel im Langdistanz-Bewerb für sich – und freute sich klarerweise über sein Edelmetall: „Es ist ein überwältigendes Gefühl, in der Heimat eine Medaille zu erringen.“

Politik stellte sich mit Glückwünschen ein 

Für Gernot Kerschbaumer war es die dritte Medaille bei einer Militär-WM im Orientierungslauf nach Gold und Silber in Brasilien. Auch Landeshauptmann, Sportreferent Hans Niessl stellte sich mit Glückwünschen ein: „Gratulation zum zweiten Platz und der tollen Leistung. Das ist beste Werbung für den burgenländischen Sport.“

Die Siegesserie ging bereits einen Tag später mit der Mannschaft weiter. Das Team, bestehend aus Korporal Xander Berge und Helmut Gremmel, Zugsführer Gernot Kerschbaumer und Markus Lang sowie Korporal Robert Merl und Christian Wartbichler landete hinter der Schweiz und Russland auf Platz drei.

Für den Mannschaftsbewerb wurden die Bewertungen aus dem Mitteldistanzlauf und dem Langdistanzbewerb zusammengezählt.

Staffel verfehlte nur knapp die Bronzene

Beim abschließenden Staffelbewerb zeigte Österreichs Team mit Merl, Gremmel und Kerschbaumer, dass es zurecht zu den Medaillenanwärtern gezählt werden durfte. „Nach drei starken Leistungen fehlte uns lediglich eine halbe Minute auf Bronze.“

Österreich II mit Markus Lang vom HSV Pinkafeld belegte den 15. Platz. „Den Organisatoren kann man nur ein großes Lob und Dankeschön für eine gelungene Veranstaltung im Burgenland aussprechen“, resümierte Doppel-Medaillengewinner Gernot Kerschbaumer.