Erstellt am 30. März 2016, 04:34

von Michael Pekovics

Knights: „Prinzip Hoffnung“ gilt noch zwei Tage. Am Donnerstag müssen die Güssing Knights ihre Schulden beglichen haben, sonst droht der Verlust der Spiellizenz.

Zwei Niederlagen in Folge. Für die erfolgsverwöhnten Gunners (im Bild Chris Ferguson) setzte es gegen Traiskirchen und Klosterneuburg zwei Niederlagen. Am kommenden Samstag kommt Wels in die Oberwarter Sporthalle. Foto: Pekovics  |  NOEN, Pekovics
Zu Redaktionsschluss regierte bei Güssing Knights-Obmann Reinhard Koch noch das „Prinzip Hoffnung“, was die ausstehenden Sponsorgelder betrifft: „Am Mittwoch werden wir sehen, ob es reicht. Wir warten noch auf Morgen, da soll Geld kommen, dann schauen wir weiter.“ Zusatz: „Ich bin immer optimistisch.“

Wie hoch die offenen Verbindlichkeiten, die am Donnerstag, 31. März, am Landesgericht Eisenstadt im Rahmen einer Tagsatzverhandlung sind beziehungsweise wie viel Geld bis Donnerstag eintreffen muss, konnte Koch nicht beantworten: „Das ist kompliziert und hängt von mehreren Faktoren ab, am Mittwoch werden wir wissen, ob das Geld reicht.“

Abgesehen von der aktuellen causa prima in der Bundesliga wurde natürlich auch Basketball gespielt, und im Fall von Güssing mit zwei Siegen aus zwei Spielen durchaus erfolgreich.

Knights holten sich Sieg im Derby

Anders hingegen bei den Gunners, sie verloren zu Hause gegen Traiskirchen und auswärts gegen Klosterneuburg – das Fehlen von Sebastian Käferle (verletzt) und Adomas Drungilas (gesperrt) machte sich stark bemerkbar.

Weil aber auch Wien gegen Kapfenberg verlor, ändert sich an der Tabelle vorläufig nichts – die Gunners liegen weiter hinter Güssing am zweiten Platz. Die Knights wiederum feierten sowohl gegen Gmunden als auch am Ostermontag im Derby gegen Fürstenfeld ein Erfolgserlebnis.

In der kommenden Runde empfangen die Redwell Gunners den WBC Wels, Güssing bekommt es ebenfalls vor eigenem Publikum mit den Traiskirchen Lions zu.