Erstellt am 20. Februar 2013, 00:00

„Konflikt“-Potenzial. Mein Lieblingsklub / Stuben-Kicker Rene Stubits drückt Werder Bremen die Daumen. Bruder Marc ist hingegen Dortmund-Fan.

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Von Daniel Fenz

Rene Stubits aus Kotezicken spielt aktuell für den SV Stuben in der 2. Liga Süd – auch, wenn er aufgrund einer Verletzung zuletzt pausieren musste.

Mit dem deutschen Bundesligaverein Werder Bremen verbindet den jungen Südburgenländer sehr viel. Schon mit sieben Jahren ergab es sich, dass Stubits – aufgrund des damaligen Engagements von Andreas Herzog – Fan der Werderaner wurde.

Duell der Brüder  im Spitzenspiel

Dem Klub blieb er bis heute treu, vor allem weil Werder seit jeher als „Österreicher-Klub“ in der Deutschen Bundesliga gilt und mit Zlatko Junuzovic, Marko Arnautovic und Sebastian Prödl wieder drei Österreicher in der Startelf stehen. Denen drückt Stubits ganz besonders die Daumen.

„Arnautovic besitzt Talente, die sonst keiner hat. Wenn er einen guten Tag erwischt und in Top-Form ist, kann er mit seinen Aktionen viele überraschen.“ Rene Stubits verfolgt klarerweise jede Partie seines Lieblingsklubs. Vor allem der Meistertitel im Jahr 2004 war für ihn eines der größten und schönsten Erlebnisse. Ein Spiel im Stadion hat der Südburgenländer trotzdem noch nicht gesehen.

„Im Herbst werde ich aber nach Deutschland fahren. Vor allem das Spiel gegen Borussia Dortmund wäre ein Hit.“ Denn: Sein Bruder Marc Stubits ist Anhänger des amtierenden Meisters aus Dortmund. „Da kann es dann schon zu Konflikten vor dem Fernseher kommen. Danach sind wir aber wieder die besten Freunde“, schmunzelt Stubits.

Schmerzlich war für den Kotezickener auch, dass Sportdirektor Klaus Allofs den Verein in Richtung Wolfsburg verließ. Dennoch hofft Rene Stubits, dass die Mannschaft, die ein sehr junges Durchschnittsalter besitzt, auch in der kommenden Saison überzeugen kann. Und vielleicht sitzt dann genau bei einem Sieg der Südburgenländer auch im Stadion.

Deutschland-Fan. Der 2. Liga Süd-Kicker Rene Stubits drückt Werder Bremen die Daumen.

D. Fenz