Erstellt am 05. August 2015, 07:11

von Patrick Bauer

Konrad: „Es zählt jetzt nur ein Sieg“. Nach dem bitteren 1:2 beim SV Eberau, steht der Absteiger aus Neuberg gegen Jennersdorf schon unter Zugzwang.

Voller Tatendrang nach Neuberg. Jennersdorfs Talent Julian Resch (l.) will auch beim Südderby, wie schon beim 0:0 gegen Purbach, auf sich aufmerksam machen und vielleicht gar dreifach punkten. Foto: Nina  |  NOEN, Nina Decker

NEUBERG - JENNERSDORF, SAMSTAG, 17 UHR. Was dem UFC Jennersdorf mit dem 0:0 gelang, blieb in Neuberg aus. Ein positiver Start, der einigen Druck von der Mannschaft genommen hätte, wollte nicht gelingen.

Gerade deshalb wird das kommende Wochenende interessant zu beobachten sein, denn zwei Niederlagen in Folge will im Lager der Neuberger mit Sicherheit keiner.

„Natürlich hat Jennersdorf eine gute Mannschaft, aber für uns zählt jetzt nur ein Sieg“, so Neubergs Obmann Martin Konrad, der trotz 1:2 in Eberau auf die Leistung „aufbauen“ wollte. Dabei müssen die Hausherren weiterhin auf Georg Krenn – Comeback in der U23 möglich – und Jan Stipsits verzichten.

Unterdessen freut man sich in Jennersdorf auf das Wiedersehen mit dem langjährigen Kontrahenten. „Neuberg war immer ein schweres Pflaster“, erklärte etwa Trainer Helmut Puntigam und sein Sportlicher Leiter, Johann Knaus, schoss nach: „Schon die früheren Spiele waren immer schnell und rasant. Wir fahren aber dorthin, um zu punkten.“

Fehlen wird bei diesem Unterfangen Kapitän Patrick Sinkovics, der weiter auf sein Comeback hinarbeitet. Der restliche Kader sollte mit an Bord sein.