Erstellt am 26. Januar 2011, 00:00

Kontakte sind abgebrochen.

AMERICAN FOOTBALL / Der Verband schloss die Gladiators am Wochenende bei seiner Jahreshauptversammlung aus.

VON DANIEL FENZ

Die Gladiators wurden im April 2001 gegründet und bestritten Ende August 2002 ihr erstes Meisterschaftsspiel. Bereits im Juni 2009 wurde der Verein vom Verband (AFBÖ) vor die Tür gesetzt (die BVZ berichtete). Das ist das letzte Lebenszeichen, das der AFBÖ und sein Präsident von den Südburgenländern hörten.

Bei der Generalversammlung des Verbandes am vergangenen Wochenende war der Verein – wie schon in den vergangenen Jahren – nicht anwesend. Für eine Stellungnahme war Obmann Paul Edelsbrunner ebenfalls nicht erreichbar. Verbandspräsident Michael Eschlböck dazu: „Wir haben derzeit keine Ahnung, wie es um den Verein steht. E-Mails kommen zurück, Telefonnummern gibt es nicht mehr. Ich kann dazu nicht mehr sagen. Derzeit wissen wir nur, dass einige Spieler in Ungarn aktiv ihrer Sportart nachgehen.“

„Verein darf derzeit nicht  in einer Liga mitspielen“

„Es ist schwer, etwas dagegen zu unternehmen. Wir versuchen es seit Monaten. Trotzdem läuft noch keine Anzeige seitens des Verbandes. Denn so gehen wir mit unseren Vereinen sicher nicht um“, sagte Präsident Eschlböck abschließend.

Fakt ist jedoch, „dass der Verein derzeit in keiner Liga regulär mitspielen darf. Sie haben weder an einer Ligasitzung teilgenommen, noch die Kaution für den Ligabetrieb hinterlegt.“

Aus verlässlichen Quellen ist bekannt, dass laut Vereinsregister-Auszug die Vertretungsbefugnis mit 1. September 2009 abgelaufen ist.

Robert Zsifkovits, Präsident des ASVÖ Burgenland: „Das wusste ich bis jetzt nicht. Wir haben keine Informationen vom Verein bekommen. Ich weiß nicht, wohin die Funktionäre untergetaucht sind und habe mich seit Herbst bemüht, einen Kontakt aufzubauen.“ Gelungen ist es ihm bis jetzt jedoch nicht.

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