Erstellt am 17. August 2011, 00:00

Kraftlose Wikinger als leichte Beute?. TIPP3 BUNDESLIGA / Die Niederlage gegen Admira liegt noch schwer im Magen, und jetzt kommen die Rieder-Eurofighter.

Schiedsrichter Harald Lechner stand in der Südstadt im Mittelpunkt. Zweimal zückte der Referee die rote Karte. Torjäger Patrick Bürger (am Boden) blieb vom Niederösterreicher indes verschont.  |  NOEN
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VON PHILIPP FRANK

„Außer Spesen nichts gewesen“ – genau unter dem Motto trat der Mattersburger Tross wieder die Heimreise von der Südstadt ins Burgenland an. Vier Landsleute freuten sich trotzdem über drei Punkte – allerdings im Dress der Admira: Trainer Didi Kühbauer, Daniel Toth, Goldtorschütze Daniel Drescher und Philipp Hosiner (kam nicht zum Einsatz). Ersterer fand aber auch tröstende Worte – vor allem für „Pechvogel“ Ilco Naumoski, der bereits in der neunten Minute wegen einer Tätlichkeit vom Platz flog. „Das ist eine rote Karte, die nur Ilco bekommt“, sagte Didi Kühbauer, der drei Saisonen gemeinsam mit Naumoski gekickt hatte. „Auch wenn er schon viele Fehler gemacht hat, muss ich ihn in der Situation verteidigen.“ Der Stürmer wurde übrigens vom Strafsenat der Bundesliga für seine Tätlichkeit für zwei Spiele unbedingt gesperrt – dazu noch zwei zusätzliche bedingt auf sechs Monate.

Gludovatz hofft auf einen  Punktezuwachs beim SVM

Mattersburg-Coach Franz Lederer, der mit seinem Team nach wie vor auf einen Sieg wartet, meinte: „Diese Niederlage ist bitter. Die Mannschaft war schnell in Unterzahl, ist früh in Rückstand geraten, hat sich aber zurückgekämpft und den Ausgleich geschafft – und dann ist der Fangschuss aus dem Nichts gekommen. Nach vier Runden hängt uns die Pleite gegen Wiener Neustadt natürlich nach, aber jetzt haben wir zwei Heimspiele, in denen wir versuchen müssen, möglichst viele Punkte zu holen.“ Und das gilt es gleich am Sonntag zu beweisen. Da sind nämlich die „Eurofighter“ aus Ried im Pappelstadion zu Gast.

Heute, Donnerstag, sind die Innviertler noch gegen PSV Eindhoven im Einsatz. Nicht nur allein deshalb sieht Ried-Trainer Paul Gludovatz die Mattersburger in der Favoritenrolle: „Die Burgenländer sind in der Tabelle vor uns und haben sich auch spielerisch stark verbessert. Wir haben gegen Eindhoven ein schweres Match zu bestreiten – das wird sicher sehr viel Substanz kosten. Mit einem Punkt wäre ich schon sehr zufrieden.“