Erstellt am 23. April 2014, 09:51

von Patrick Bauer

„Lafnitztal“ bittet zum nächsten Tanz. 2. Liga Süd / Von einem Abstiegsendspiel zu sprechen wäre zu viel des Guten, aber dennoch liegt einiges an Brisanz in der Partie.

Stützen. Heiligenkreuz Tormann Christopher Thaller zählt in der 2. Liga zu den Besten seiner Zunft. Auf ihn wird es auch im Derby ankommen. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer

KUKMIRN - HEILIGENKREUZ, SAMSTAG, 16 UHR.

Die Derbywochen in der 2. Liga Süd gehen munter weiter. Nachdem sowohl Kukmirn in Eltendorf, als auch Heiligenkreuz gegen Rudersdorf in der Doppelrunde zwei Nachbarschaftstreffen bestritten, treffen nun folgende Mannschaften am kommenden Wochenende aufeinander.

Beide Teams stehen derzeit im gesicherten Mittelfeld. Noch, denn bei einer jeweiligen Niederlage könnte sich das Blatt schnell wieder wenden. Dabei geht die Tendenz bei beiden nach oben. Die letzten Leistungen lassen auf ein gutes Spiel hoffen, auch wenn Erfolgserlebnisse in der Rückrunde bis dato rar gesät waren.

„Heiligenkreuz ist nicht so schlecht drauf, aber natürlich wollen wir unsere Heimspiele gewinnen“, so die Marschroute von Kukmirns Pressesprecher Franz Hütter, der sich noch immer über die verpasste Chance gegen Eltendorf ärgerte, als man in der Schlussphase eine 2:0-Führung hergab. „Normalerweise muss man so etwas über die Zeit bringen“, haderte Hütter.

Auch in Heiligenkreuz wanderte die Formkurve zuletzt stetig in die richtige Richtung. Gegen Rudersdorf konnte man den ersten Dreier der Rückrunde landen und bei den heimstarken Schlainingern zumindest einen Punkt entführen. „Kukmirn ist auf dem aufstrebenden Ast. Für uns ist das eine schwierige Partie. Trotzdem wollen wir auch in Kukmirn punkten“, erklärt Heiligenkreuz Cheftrainer Martin Sitzwohl, der auf Matthias Weidinger und Mario Wagner aufgrund von Sperren verzichten muss.