Erstellt am 26. Juni 2013, 00:00

Lang wurde Zweiter. Geglückte Generalprobe / Bei der Staatsmeisterschaft zog Markus Lang mit seinem Mitstreiter Robert Merl am Letten Andris Jubelis vorbei.

Von Daniel Fenz

ORIENTIERUNGSLAUF / Als Generalprobe für die im Südburgenland stattfindenden Militärweltmeisterschaften 2014 trafen sich in Seebenstein (Niederösterreich) im Rahmen eines internationalen Militärturniers Orientierungsläufer aus zehn Nationen.

Zuerst wurde der Staffelwettbewerb ausgetragen. Auf der ersten Strecke gingen für die beiden österreichischen Teams Christian Wartbichler und Markus Lang ins Rennen. Beiden gelang eine solide erste Strecke, sie schickten die nächsten Läufer, Helmut Gremmel und Xander Berger, in aussichtsreicher Position liegend auf die nächste Strecke. Diese schlossen die kleine Lücke zu den führenden Teams und kamen gemeinsam in einer sechsköpfigen Spitzengruppe ins Ziel. Auf der letzten Strecke gelang es den Schlussläufern Robert Merl und Wolfgang Siegert, sich gemeinsam mit zwei polnischen Teams von ihren Verfolgern abzusetzen.

Es sah lange Zeit nach dem Sieg des Letten aus 

Robert Merl erreichte mit einer starken zweiten Rennhälfte den Sieg für das Team Österreich I (Christian Wartbichler, Helmut Gremmel, Robert Merl). Österreich II mit Markus Lang, Xander Berger und Wolfgang Siegert, belegte hinter Polen den dritten Platz.

Nach diesem erfolgreichen Auftakt ging es mit dem Wettkampf über die Langdistanz (Österreichische Staatsmeisterschaft) in Edlitz weiter. Bei den Herren sah es lange Zeit nach dem Sieg für den Letten Andris Jubelis aus. Erst kurz vor Ende des Wettkampfes wurde er vom Österreicher Robert Merl und dem Pinkafelder Markus Lang vom obersten Podestplatz verdrängt. Robert Merl siegte in beeindruckender Manier, der zweite Platz und die Silbermedaille in der Staatsmeisterschaft gingen an Lang. Bronze sicherte sich Wolfgang Siegert. Aus österreichsicher Sicht ist die Generalprobe für die, im nächsten Jahr in Güssing stattfindenden Militär-Weltmeisterschaften im Orientierungslauf, geglückt.

„Unsere Athleten boten ausgezeichnete Leistungen und beweisen auch gegen die starke ausländische Konkurrenz, dass mit ihnen nächstes Jahr zu rechnen sein wird“, so Trainer Richard Schuh.