Erstellt am 17. Juli 2013, 00:00

Liebe treibt Spanier zum SV Rechnitz. 2. Liga Süd / Nach zwei Argentiniern in Eltendorf, holt nun auch der SV Rechnitz einen Südländer. Das hat aber spezielle Gründe.

 |  NOEN, Nina Decker
Von Patrick Bauer

Während beim SV Eltendorf die Verpflichtung von zwei Argentiniern vor allem sportliche Gründe aufweist, ist das erste Engagement eines Spaniers im Dienste des SV Rechnitz eine besondere Geschichte. Antonio Luis Roldon De Martino, so der schillernde Name des offensiven Mittelfeldspielers, trieb nämlich die Liebe zum Sportverein.

Gelernt hat Antonio  beim FC Sevilla

„Eine Rechnitzer Studentin hat Antonio während ihres Auslandssemesters kennengelernt, und er ist ihr nach Österreich gefolgt“, erzählt Rechnitz Pressesprecher Michael Riedler. Da die neue Herzensdame glühende Anhängerin des Sportvereins ist, gab es natürlich nur eine Möglichkeit für Antonio: „Gemma glei zum Sportverein“, lacht Riedler über die rasche Entscheidung für den SV Rechnitz. Dabei hat der Spanier durchaus Potenzial vorzuweisen. Ausgebildet wurde dieser nämlich in der FC Sevilla Akademie. Keine schlechte Referenz. Derzeit hat er aber vor allem noch körperlichen Rückstand. Riedler: „Dass er kicken kann, hat man sofort gesehen. Er hat aber einige Zeit nicht gespielt und muss körperlich einiges aufholen. Antonio ist aber eine gute Alternative und es ist super, so einen in der Hinterhand zu haben.“

Abseits dieser herrlichen Geschichte steht in Rechnitz auch in Sachen Infrastruktur einiges an. Eine neue Tribüne soll an der Sportanlage entstehen. „Wir haben vor zu bauen, aber wir kämpfen mit einem Anrainerproblem“, sagt Riedler und fügt an: „Grundsätzlich könnten wir bald anfangen, aber derzeit ist noch vieles offen.“

Grund zum Lachen? Antonio Luis De Martino kommt aus dem Land des Welt- und Europameisters nach Rechnitz. Dorthin verschlug ihn die Liebe. Möglich, dass Antonio schon bald in der Ersten mit seinen Kollegen jubelt.

Nina