Erstellt am 26. März 2014, 09:12

von Daniel Fenz

Lisa Wusits und die „Bretter“ – das passt. Portrait | Ob Sommer oder Winter: Lisa Wusits liebt den Skisport. Am 9. April erhält sie die Auszeichnung der „Wolfgang Mesko-Trophy“.

Großes Ziel vor Augen. Lisa Wusits möchte Profi-Sportlerin werden. Foto: Daniel Fenz  |  NOEN, Daniel Fenz
Im Rahmen der „Nacht des Sports“ werden alljährlich auch die Sieger der „Wolfgang Mesko-Trophy“ geehrt. Am 9. April ist die Rechnitzerin Lisa Wusits eine der Ausgezeichneten. Nicht ohne Grund erhält sie die Nachwuchssport-Unterstützung – speziell im Grasski kann sie bereits beachtliche Erfolge aufweisen.

Kaum Unterschied zwischen Sommer und Winter

Los ging es für Wusits schon im zarten Alter von fünf Jahren. ist jährlich das Sprungbrett für sportliche Hoffnungsträger. Eine der Gewinnerinnen ist die Rechnitzerin Lisa Wusits.

Sie stand schon mit fünf Jahren auf Skiern. Mutter Renate kommt aus Kärnten, „daher war es für mich klar, dass ich in meiner Kindheit mit dem Skifahren beginne und es hat mir gleich Spaß gemacht.“

Auch jetzt, mit 16 Jahren, ist sie noch immer gerne auf der Piste „Ich übe beide Disziplinen gleich gerne aus – auch wenn ich drei Saisonen (Anm.: 2009 bis 2011) verletzt aussetzen musste.“ Unterschied zwischen Sommer und Winter merkt Wusits auf den „Brettern“ keinen. „Das ist schwer zu beurteilen. Ich versuche, schnell und gut über die Piste zu kommen.“

Ihre Zukunft lässt sich Wusits noch offen 

Ihre Karriere für die Zukunft lässt sie sich zwar noch offen, mit der Handelsakademie und Handelsschule in Waidhofen/Ybbs – diese ist für spätere Skiprofis spezialisiert – hat sie aber schon den richtigen Weg eingeschlagen. „Natürlich ist es mein großes Ziel, Profisportlerin zu werden. Der Weg ist schwierig, aber nicht unmöglich. Ich kann auch noch mit 20 in den Weltcup einsteigen.“

Derzeit steht der Muskelaufbau im Vordergrund, da sie den Winter verletzt mit Blockaden im Rücken aussetzte und erst vor zwei Wochen wieder beginnen konnte. Ihre ’ Ziele für die nächste Grasski-Saison: „Ich möchte den Gesamtweltcup in der Allgemeinen Klasse holen.“

Im Winter sind ihre Ziele kleiner: „So weit wie möglich kommen, ich lasse mir alle Möglichkeiten offen.“ Sollte es als Profisportlerin nicht klappen, bleibt sie dem Skisport trotzdem treu – sie möchte Physiotherapeutin werden.