Erstellt am 13. April 2016, 03:44

von Markus Gyaky

Mariasdorf als lachender „Dritter“. Meisterlich war es keineswegs, aber dank des knappen 2:1 über Wolfau baute Mariasdorf den Vorsprung gar aus.

Zufrieden war man wohl nicht. Die Mariasdorfer Zuseher beim 2:1-Heimsieg über den Letzten aus Wolfau. Wird man so Meister? Foto: Gyaky  |  NOEN, Gyaky

Steckte das 0:4 der Vorwoche in Redlschlag noch in den Köpfen oder was war da genau los? Der Tabellenführer aus Mariasdorf hatte extreme Probleme mit bissigen Wölfen, die in dieser Saison bei nur vier Punkten aber bis dato noch nicht über das Prädikat „handzahm“ hinauskamen.

Ganz anders das Gezeigte beim Leader, wo man sogar auf Augenhöhe agierte und erst spät den entscheidenden Treffer kassierte. Und dennoch war Mariasdorf der große Sieger der Runde, denn einzig Loipersdorf, die Siget wohl endgültig aus dem Titelrennen kickten, absolvierte seine Prüfung mit Bravour. Nicht wie Redlschlag, die in Welgersdorf den Kürzeren zogen.

Jetzt geht es für die Elf von Trainer Fritz Kirnbauer Richtung Markt Neuhodis, die gut aus den Startlöchern kamen. Eine noch schwierigere Aufgabe hat der erste Verfolger aus Loipersdorf vor sich. Neuhodis heißt das Ziel am kommenden Wochenende. „Das wird schwer, wichtig wird sein, den Anschluss zu wahren“, erklärte Pressesprecher Roland Szander, der auf einen „vollzähligen Kader“ zurückgreifen kann.