Erstellt am 12. Oktober 2011, 00:00

Mehr Derby geht nicht!. 2. LIGA SÜD / Gleich drei Nachbarschaftstreffen stehen in Heiligenbrunn, Pinkafeld und Großpetersdorf auf dem Programm.

 |  NOEN
VON PATRICK BAUER

PINKAFELD - WIESFLECK, SAMSTAG, 16 UHR. Keine fünf Kilometer trennen beide Ortschaften. Viele, auch brisante Derbygeschichten gibt es in den letzten Jahren zu erzählen. Jedes Wort im Vorfeld wird auf die Goldwaage gelegt, deswegen meint Pinkafelds Sektionsleiter Harald Windhaber: „Dazu sage ich gar nichts. Es ist ein ganz normales Spiel.“ Noch ohne Derbyerfahrung geht Wiesflecks Spielertrainer Klaus Strobl in die Begegnung: „In der letzten Woche habe ich von einer Derbystimmung noch nichts gemerkt. Wir werden bei den Trainings unter der Woche sehen, wie sich das darstellt.“ Strobl spielte schon einige Derbys in seiner Karriere: „Es ist ein schönes Gefühl, es gibt nichts Besseres. Ich freue mich sehr darauf.“

 

HEILIGENBRUNN - EBERAU, SONNTAG, 15 UHR. Zum ersten Mal in der Geschichte beider Vereine trifft man sich in einem Bewerbsspiel. „Für Heiligenbrunn ist es das Spiel des Jahres. Die Voraussetzungen sind nach den Siegen beider Mannschaften gut“, meint Eberaus Pressesprecher Alfred Ranftl. Vorfreude auch auf der Gegenseite, Heiligenbrunns Trainer Dietmar Steurer: „Das erste ’Pinkatalderby‘. Eberau ist aber sicher der Favorit.“ Den Ankick wird voraussichtlich ein prominenter Gast vornehmen: Teamkeeper Jürgen Macho ist Ehrengast beim Nachbarschaftstreffen. Steurer: „Einer unserer Funktionäre ist der Nachbar von Macho und er wird vermutlich den Anstoß vornehmen.“

 

GROSSPETERSDORF - RECHNITZ, SAMSTAG, 16 UHR. Noch am weitesten voneinander entfernt sind diese Ortschaften. „Es ist uns als einziges Derby geblieben“, meint Großpetersdorfs Obmann Harald Schneller und fügt an: „Wir müssen mehr machen als gegen Eltendorf.“ Zum Gegner sagt Schneller: „Gegen uns wird Rechnitz sicher anders auftreten.“ Bei der Farkas-Elf hofft man, die schwachen Ergebnisse der letzten Zeit vergessen zu machen. Pressesprecher Michael Riedler: „Ein Derbysieg schmeckt natürlich doppelt gut, aber es geht auch darum endlich wieder zu punkten, denn viele Runden gibt es nicht mehr.“ Vor allem die vergebenen Chancen nagen an den Rechnitzer, Riedler: „Es zieht sich wie ein roter Faden durch. An den Möglichkeiten hat es in letzter Zeit nicht gelegen.“