Erstellt am 31. August 2011, 00:00

„Mein bisheriger Höhepunkt“. TIPP3 BUNDESLIGA / Admiras Philipp Hosiner erntete nach den drei Toren gegen die Austria Lob, Coach Didi Kühbauer bremst aber auch.

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VON BERNHARD FENZ, BERNHARD

GARAUS UND MARTIN IVANSICH

Spätestens jetzt ist er auch österreichweit bekannt. Philipp wer? Hosiner, klar. Drei Tore, seine ersten in Österreichs höchster Spielklasse, steuerte der 22-jährige Burgenländer beim 4:2-Erfolg der Admira auswärts gegen die Austria bei.

Nun wissen alle Fußballfans, dass er in jungen Jahren zu 1860 München gewechselt hatte und über Sandhausen und die Vienna schließlich in der Südstadt landete. Dort gab der Knipser spätestens am Sonntag eine nachhaltige Duftmarke ab: Den Ausgleich zum 1:1 versenkte er souverän, bei den beiden weiteren Treffern stand Hosiner goldrichtig und staubte immer ab.

Das Resümee des Eisenstädters: „Wir haben gezeigt, dass wir mit den stärksten Teams der Liga mithalten können – das ist sehr wichtig für uns. Ich persönlich würde dieses Spiel als meinen bisherigen sportlichen Höhepunkt bezeichnen.“ Sein Trainer, Mattersburg-Legende Didi Kühbauer, sparte weder mit Lob noch mit Kritik: „Vom Talent her kann er in der Bundesliga überall spielen – und vor dem Tor ist er eiskalt, das hat er jetzt bewiesen. Allerdings ist er auch ein bisschen ein Bruder Leichtsinn, der glaubt, ihm fliegt alles zu. Daran muss er noch arbeiten.“

Mit dem Neusiedler Dani Toth reihte sich übrigens ein weiterer Admira-Burgenländer beim 4:2 gegen die Austria in die Schützenliste ein: „Es war ein geiles Gefühl. Bei der Aus-tria Punkte zu holen, ist ein Traum.“

Philipp Hosiner setzte mit drei Treffern auswärts gegen die Aus-tria ein Ausrufezeichen.