Erstellt am 23. Mai 2012, 00:00

Mischendorf möchte den Sack zumachen. 2. KLASSE A SÜD / Nur mehr ein Punkt fehlt – dann kann die Brunner-Truppe aus Mischendorf den Meistertitel feiern.

Jetzt fehlt nur noch ein Punkt. Der SV Mischendorf könnte bereits am Wochenende den Meistertitel feiern. Ein Unentschieden gegen Hochart würde der Elf von Trainer Andreas Brunner reichen, um vor heimischem Publikum die Sektkorken knallen lassen zu können.DANIEL FENZ  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

Andreas Brunner, Trainer von Tabellenführer Mischendorf, lässt sich derzeit noch nicht dazu bewegen, über den Meistertitel zu sprechen beziehungsweise zu jubeln.

„Theoretisch ist noch alles möglich“, meint Brunner dazu. Sieht man sich die Tabelle an, ist es von den Zahlen her schwer möglich, Mischendorf noch vom Thron zu stoßen.

Denn die beiden Verfolger Hochart und Zuberbach (je 36 Punkte) müssten alle Spiele gewinnen, Mischendorf keinen Punkt mehr holen. Alleine ein Remis in den letzten drei Partien würde reichen, um den Meistertitel zu fixieren. Bei Punktegleichheit müsste Hochart 19 Tore mehr erzielen, Zuberbach sogar 29. „Für uns ist das Spiel gegen Mischendorf eine Prestigeangelegenheit. Denn unsere Mannschaft lag auch im Herbst auf dem zweiten Platz“, erzählt Hocharts Sektionsleiter Robert Schuh. Seine Mannschaft möchte in diesem Spiel versuchen, Mischendorf zu fordern. Mit dem Meistertitel hat der Verein schon seit längerer Zeit abgeschlossen, auch wenn es noch einen Funken der Chance gäbe, Schuh: „Unser großes Ziel ist der zweite Platz.“

Im Tabellenkeller hingegen könnten sowohl Markt Neuhodis als auch Siget die Meisterschaft nicht mit der roten Laterne beenden. Beide Teams erleben in den letzten Wochen ein Hoch, mit dem nicht viele gerechnet hatten. „Wenn wir gegen Bernstein so wie gegen Redlschlag spielen, ist auch dort ein Sieg möglich. Die Chancen, die wir vor drei Runden noch nicht in Tore umgemünzt haben, werden jetzt alle umgesetzt. Die Bernsteiner und Redlschlag werden noch darum kämpfen müssen, dass nicht einer der beiden Teams von uns die rote Laterne übernimmt“, meint Markt Neuhodis-Pressesprecher Michael Ringbauer.

Sigets Trainer Willi Miklos hat ebenfalls nur ein Ziel vor Augen: „Wir müssen in Kroisegg punkten, wenn wir nicht letzter werden wollen. Uns könnte das jedoch gelingen“, meint Miklos. „Wir müssen die Saison abschließen und dann schauen, dass wir bessere Spieler bekommen. Unser Kader ist sehr knapp besetzt“, sagte Redlschlags Obmann Helmut Wiesinger zur derzeitigen Situation.