Erstellt am 11. April 2012, 00:00

Mischendorf nach 0:3-Pleite unter Druck. 2. KLASSE A SÜD / Nur zwei Punkte trennen Zuberbach und Mischendorf. Wird es nun an der Spitze wieder spannend?

VON DANIEL FENZ

„Ein Pflichtsieg“, mehr sagte Mischendorfs Trainer Andreas Brunner zum nächsten Spiel am kommenden Samstag (16 Uhr) zu Hause gegen Kroisegg nicht. Denn alles andere wäre auch eine Blamage für seine Mannschaft. Dass vom Verein ausgegebene Ziel „Aufstieg“ wackelt nach der 0:3-Niederlage in Mariasdorf gewaltig.

„Es wird in Mischendorf schwierig werden. Wir haben dort noch nie gewonnen. Doch es ist immer eine Motivation, so eine Serie zu beenden. Wir müssen es positiv sehen, und wollen mit zumindest einem Punkt die Heimreise antreten“, erklärt Kroiseggs Pressesprecher Horst Gruber.

Zuberbach lauert in der Tabelle knapp hinter der Brunner Mannschaft. Mit einem Sieg in Bernstein und einem missglückten Spiel der Mischendorfer könnte Zuberbach erstmals Tabellenführer werden. „Der Zusammenhalt bei uns hat sich noch mehr gefestigt. Die Stimmung passt einfach, auch unter den Legionären. Wir werden sehen, wie es in Bernstein weitergeht. Die Euphorie sollte uns auch dort zum Sieg bringen“, so Zuberbachs Klaus Brandstätter.

Zwei Teams kämpfen  gegen die Rote Laterne

Doch die Rechnung ohne Mariasdorf zu machen, wäre grob fahrlässig. „Wir dürfen Redlschlag nicht unterschätzen. Es ist ein Derby, wo wir gewinnen müssen. Denn ansonsten ist der Zug für den Meistertitel abgefahren. Diesen haben wir uns als Ziel gesetzt, daher ist ein Sieg in Redlschlag Pflicht“, sagt Mariasdorfs Trainer Fritz Kirnbauer.

Im Tabellenkeller wird Siget am Wochenende alles tun, um nicht gleich wieder die Rote Laterne zu erhalten. „Wir werden die Motivation und den Schwung nach Loipersdorf mitnehmen. Das Positive bei uns: Wir haben jetzt im Frühjahr schon mehr Punkte als im gesamten Herbst“, schmunzelt Sigets Trainer Willi Miklos.

Markt Neuhodis trifft zu Hause auf Unterwart. Pressesprecher Michael Ringbauer: „Wir sind unglücklich auf den letzten Platz abgerutscht. Doch die Rote Laterne möchten wir so schnell wie möglich wieder abgeben.“ Unterwarts Sportlicher Leiter Alfred Szabo: „Unser Gegner liegt am letzten Platz. Trotzdem sind sie gefährlich. Wir erwarten uns zumindest einen Punkt.“