Erstellt am 11. Mai 2011, 00:00

Mit neuem Team zurück zur alten Wirkungsstätte. WIEDERSEHEN / Als neuer Eberau-Trainer kehrt Kurt Riedl schon am Freitag wieder ins Oberwarter Informstadion zurück.

VON ANDREAS KOLLER

OBERWART - EBERAU, FREITAG, 19.30 UHR: „Vom zeitlichen Ablauf her war es Zufall, dass Kurt Riedl bei uns gelandet ist“, sagt Pressesprecher Alfred Ranftl über die Verpflichtung des Trainers, der sich nur wenige Tage zuvor vom SV Oberwart getrennt hatte. „Ich denke, durch diesen glücklichen Zufall ist uns etwas Positives in den Schoß gefallen“, so Ranftl weiter, denn der erste Eindruck ist äußerst positiv: „Gleich nach dem ersten Training hat Riedl eine beeindruckende Ansprache vor der Mannschaft gehalten. Es herrscht wieder eine Aufbruchstimmung.“

Nach dem Einstandssieg gegen Kohfidisch wartet am Freitag Riedls Ex-Mannschaft Oberwart. „Das ist eine schwierige Sache, da wir nicht genau wissen, wie die Oberwarter Mannschaft reagiert, wenn sie auf ihren Ex-Trainer trifft“, meint Ranftl, „jedenfalls ist es eine recht interessante Situation“. Dem pflichtet Oberwarts Manager Michael Benedek bei: „Diese Konstellation könnte für die Spieler eine besondere Motivation sein und bringt Pfeffer in die Partie.“ Die Zielsetzung ist für beide Teams klar: Es soll gepunktet werden. Ranftl: „Wir hoffen, dass die nicht allzu gute Form der Oberwarter anhält und wir uns steigern können.“ Beim SVO hofft man auf eine bessere Chancenauswertung: „Diese Krankheit verfolgt uns schon zu lange“, so Benedek.

KOHFIDISCH - NEUBERG, SAMSTAG, 18 UHR: Mit „Jugend versus Routine“ könnte die Partie Kohfidisch gegen Neuberg umschrieben werden. „Wir spielen mit sechs, sieben ganz jungen Spielern, während Neuberg fast ausschließlich auf g‘standene Landesligaspieler zurückgreifen kann“, meint Kohfidisch-Coach Ingmar Spendier im Vorfeld. Neben den verletzten Markus Szokasits und Markus Wölfer fehlt mit dem gesperrten Innenverteidiger Philipp Schuch ein weiterer Routinier. Neuberg sei „eine Klassemannschaft, die nicht nur das Spiel bestimmen, sondern auch Tore schießen kann“, meint Spendier über den Gegner, „aber wir wollen Neuberg das Leben so schwer wie möglich machen und zu Hause gewinnen“. Drei Punkte will aber auch der SV Neuberg, um die geringen Titelchancen aufrecht zu erhalten. Obmann Martin Konrad warnt jedoch: „Die junge Kohfidischer Mannschaft ist speziell daheim sehr gefährlich.“