Erstellt am 17. Juli 2013, 00:00

Mit Spaß zu neuen Herausforderungen. Pause vorbei / Vater Valentin Haselbacher startet beim Radmarathon in Schlaining. Rene Haselbacher ist bei der „Absa Cape Epic“ dabei.

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Von Daniel Fenz

RADSPORT / Nachdem Vater Valentin und Radsport-Profi Rene Haselbacher ihre Karriere beendet hatten, wurde es ruhig um die Unterwarter. Mittlerweile haben sie wieder Spaß am Rad- & Mountainbikefahren – und suchen die große Herausforderung.

„Oldboy“ Valentin Haselbacher startet nach zweijähriger Pause sein Comeback beim Friedensradmarathon am 4. August in Stadtschlaining. Sein Sohn Rene war bereits in der Vorwoche im Zuge der Österreich-Rundfahrt beim Promi-Rennen im Einsatz. Schmunzelnde Bilanz: „Seither weiß ich wieder, wie lange zwei Kilometer sind.“ Der Südburgenländer, der größtenteils seine Zeit mit der Familie in Südafrika verbringt, ist in die Textilbranche gewechselt und setzt nun auf eine neue Marke. Dabei kreiert Haselbacher Radbekleidung für Fahrer und Mannschaften.

Härteste Mountainbike-Rennen der Welt 

Ganz so unsportlich wird sich Haselbacher aber nicht aus der Rad- und Mountainbikeszene zurückziehen. So werden die Mountainbike-Rennen „Absa Cape Epic“ und die „Crocodile-Trophy“ – beide zählen zu den härtesten Mountainbike-Rennen weltweit – zu Fixpunkten in seinem Terminkalender zählen. Die „Cape Epic“ ist ein Ereignis der Superlative – 1.200 Mountainbike-Fahrer, die in acht Tagen 700 Kilometer und 15.650 Höhenmeter überwinden. Mindestens ein Drittel schafft es nicht ins Ziel.

Auch die „Crocodile-Trophy ist nach wie vor als Variante in Haselbachers Kopf: „ Vielleicht nehme ich daran teil.“ Nach einem Jahr Pause dürfte der aktive Radsport für Rene Haselbacher also noch kein völlig geschlossenes Kapitel sein. Und: Er findet sich im siebenköpfigen Organisationsteam der World Wide Sport Agency PTY LTD als „International Representative“ wieder – sie ist für die Trophy verantwortlich.

Kurzbesuch in Unterwart. Der Wahl-Südafrikaner Rene Haselbacher (r.) kam für einen Besuch mit seiner Familie in die Heimat. Dabei stand auch eine Rad-Ausfahrt mit seinem Vater Valentin am Programm.

Daniel Fenz