Erstellt am 24. August 2011, 00:00

Nach Neuberg soll auch Stinatz Federn lassen. VORSCHAU / Vor sechs Wochen musste sich Oberwart Stinatz im Cup geschlagen geben. Diesmal soll es andersrum laufen.

VON ANDREAS KOLLER

OBERWART - STINATZ, FREITAG, 19.30 UHR: Das letzte Aufeinandertreffen ist erst sechs Wochen her. In der ÖFB-Cup-Qualifikationsrunde mussten sich die Oberwarter in einer äußerst hitzigen und spannenden Partie 3:4 geschlagen geben. Im Mittelpunkt stand das Schiedsrichterteam rund um Roland Braunschmidt. Mit Georg Keglovits und Bernd Kager wurden nämlich gleich zwei Spieler der Guger-Elf ausgeschlossen und der 3:4-Siegtreffer der Stinatzer kurz vor Spielende war sehr umstritten.

Diesen Freitag heißt der Spielleiter Heinz Lautischer. Geht es nach den Funktionären beider Mannschaften, erwartet den Referee keine Partie mit besonderer Brisanz. „Was da im Cup abgelaufen ist, hatte ja nicht unmittelbar etwas mit dem ASKÖ Stinatz zu tun, sondern der Schiedsrichter war für die fragwürdigen Entscheidungen verantwortlich“, betont etwa der Stinatzer Manager Andreas Stipsits.

Derby verspricht einen  offenen Schlagabtausch

 

Nach zwei Siegen in Folge gehen die Oberwarter ohne Druck ins Südderby. Vor allem der 3:2-Sieg in Neuberg gibt viel Selbstvertrauen. Der ASKÖ Stinatz ließ hingegen daheim gegen Klingenbach wichtige Punkte liegen. Wie auch immer – die Zuschauer dürfen einen offenen Schlagabtausch zweier starker Mannschaften erwarten. Von beiden Seiten wird eine offensive Spielweise angekündigt. „Wir werden wieder versuchen, diese Aufgabe spielerisch zu lösen“, sagt SVO-Manager Michael Benedek, „einen Sieg zu fordern wäre zu viel, aber wir haben ganz gute Karten.“ Auch Stipsits verspricht eine offensiv ausgerichtete Spielweise: „Wir verändern unseren Spielstil sicher nicht und werden genauso offensiv weiterspielen und versuchen zu punkten, was gegen die Oberwarter aber eh schwer genug wird.“

Sowohl die Hausherren als auch die Gäste dürften aus dem Vollen schöpfen können. Oberwarts Abwehrchef Robert Horvath, der krankheitsbedingt gegen Neuberg ausgetauscht werden musste, dürfte nämlich bis Freitag wieder fit sein.