Erstellt am 22. Oktober 2013, 11:47

Nachdenken erlaubt. 2. Liga Süd / Nach zehn Punkten aus 14 Spielen wird in Wiesfleck nun auch der Kader hinterfragt. Änderungen könnten kommen.

Es läuft nicht rund. Nach den erfolgreichen Jahren in den letzten Spielzeiten, steht in Wiesfleck derzeit Abstiegskampf an. Auch in Güttenbach gab es für Kapitän Wolfgang Filipsek (l.) und Kollegen keine Punkte. Jetzt wartet Markt Allhau. Bauer  |  NOEN, Bauer
Von Patrick Bauer

In den letzten Jahren spielte der SC Wiesfleck immer im vorderen Drittel der Tabelle mit. Nach einigen Abgängen im Sommer änderte sich die Marschroute. Man wollte sich konsolidieren, neu und auch jünger aufstellen.

Remis gegen Titelkandidat, punktelos gegen direkte Rivalen

Noch blieben aber die wirklichen Erfolge aus. Verständlich, da sich viele junge Kicker im Kader tummeln, die Leistungsschwankungen unterliegen. Dass der Kader Qualität hat, wurde schon öfter bewiesen.

Alleine vor einer Woche bei der Nullnummer gegen den Titelanwärter aus Eltendorf. Insgesamt ist das aber zu wenig, wenn man gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nicht punktet.

Hoffnung macht die Serie gegen Top-Teams

„Natürlich muss man nach nur zehn Punkten die Qualität hinterfragen“, meint nun auch Trainer Sandor Homonnai, der im Sommer auf Klaus Strobl folgte und der am meisten unter der inkonstanten Leistung seiner Kicker leidet. „Wir müssen uns natürlich im Winter Gedanken machen. Klar ist, dass es auch an der Qualität hakt“, so der Cheftrainer, der aus Pinkafeld nach Wiesfleck wechselte.

Am Wochenende wird die Aufgabe für die Wiesflecker nicht leichter. Dann kommt nämlich Markt Allhau. „Die einzige Hoffnung, die ich habe, ist, dass wir in dieser Saison praktisch nur gegen die stärkeren Mannschaften punkteten. Wir wussten, dass es schwer wird, aber dass es so schwer wird, nicht“, meint Homonnai.