Erstellt am 03. August 2011, 00:00

Neue Bestmarke erzielt. GOLF / Der Oberwarter Bernd Wiesberger erreichte bei den Irish Open den vierten Platz und 75.000 Euro Preisgeld.

Äußerst zufriedenstellend. Bernd Wiesberger startete in die Schlussrunde des Irish Open optimal.DANIEL FENZ  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

Bernd Wiesberger lief am Sonntagnachmittag in Irland richtig heiß. Der Oberwarter räumte sein erstes absolutes Topergebnis auf der European Tour ab. Wiesberger schritt bogeyfrei über den Kurs, lochte im Gegenzug fünf Birdies und wurde dafür mit einem dicken Scheck belohnt. 75.000 Euro und der vierte Rang hievten ihn auch in der Order of Merit 2011 weiter nach oben. Denn in der Austrian Order of Merit 2011 liegt der Oberwarter derzeit hinter Martin Wiegele und Markus Brier auf Rang drei.

Wiesberger war mit seiner  Leistung sehr zufrieden

Das war ein geiler Tag, kommentierte Bernd Wiesberger die letzte Runde bei den Irish Open im Killarney Golfclub in Irland. Der Oberwarter war optimal gestartet und machte auf den Frontnine geniale Schläge. Damit sammelte er vier mehr oder weniger geschenkte Birdies.

Leider konnte ich am Ende der Runde dann meine Birdielöcher 14 und 16 nicht mehr ausnutzen, resümierte der 25-Jährige. Der Südburgenländer war mit seiner Woche unterm Strich jedoch sehr zufrieden. Die Leistung und das damit erbrachte Ergebnis waren ein wichtiger Schritt in Richtung Tourkarte 2012.

Wiesberger legte den Grundstein für die prächtige Abschlussrunde auf den Frontnine. Vom Tee war der Oberwarter am Finaltag eine Klasse für sich. Der 25-Jährige er spielt seine zweite Saison in der European Tour traf 13 von 15 Fairways. In weiterer Folge beeindruckte er auf 17 Grüns.

Im ersten Abschnitt verwertete der Profi vier Birdieputts. Das Par 4 der zweiten Bahn bildete den Auftakt für die geniale Vorstellung. Auf den Löchern sieben bis neun klingelte es gleich drei Mal in Folge.

Weitere Sprosse seiner  Karriereleiter bestiegen

Auch den Turn ließ der Südburgenländer nicht locker und stieß mit einem Birdie auf Bahn zwölf kurzzeitig sogar an die Spitze. Der vierte Platz und die Freude über den perfekten Schlusspunkt wurde mit der geballten Faust Wiesbergers goutiert. Kein Wunder, betrat er damit schließlich eine neue Sprosse seiner Karriereleiter.

Nach diesem Erfolg gönnt sich Bernd Wiesberger nun einmal eine Woche Urlaub. Danach geht es gleich weiter, in Tschechien wird er wohl mit viel Selbstvertrauen wieder am Start stehen.