Oberwart

Erstellt am 06. Juli 2016, 10:02

von Daniel Fenz

Aufbruchstimmung in der neuen Liga. Der SV Oberwart hat die Probleme der letzten Monate hinter sich gelassen. Spieler und Funktionäre sind hoch motiviert.

Werbung für den Test gegen Köln. Oberwarts Philipp Penzinger und Andreas Müllner (v.l.) freuen sich bereits auf das Spiel gegen den deutschen Bundesligisten und hoffen natürlich, dabei zu sein. Der 1. FC Köln ist erneut in Bad Tatzmannsdorf auf Trainingslager und absolviert am 14. Juli, ab 19 Uhr, den besagten Test im Oberwarter
Informstadion. Foto: Daniel Fenz
 |  Daniel Fenz, Informstadion.

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Trübsalgeblasen wird beim SVO definitiv nicht. Die Reaktion auf den Abstieg aus der Regionalliga lautet: Anpacken. Nach den Schwierigkeiten der vergangenen Monate, vor allem in Sachen Finanzen, wagt man jetzt einen Neustart in der BVZ Burgenlandliga.

Der Verein angelte nach Daniel Seper

Neben dem neuen Trainerduo Raimund Krumai und Ludwig Tuba, hat der SVO auch einen neuen Hauptsponsor – die Klöcher Bau GmbH und Geschäftsführer Gerhard Horn – an Bord geholt. Außerdem sponsert auch Stefan Pongracz den SVO.

Auch in Sachen Kaderplanung tut sich in Oberwart bereits einiges. Zu den Zugängen Peter Lehner (Neuberg), Marc Tölly (Pinkafeld), Thorsten Stesgal (Stegersbach) und Imre Domokos (Buchschachen) gesellt sich auch Sandro Holpfer (Oberdorf). Die Verpflichtung von Wunschkandidat Daniel Seper (Wiener Sportklub) muss beim SVO allerdings noch warten.

AVITA-Auswahl spielt gegen den 1. FC Köln

„Wir hätten ihn sehr gerne verpflichtet, es wird aber erst im Winter wieder Gespräche geben“, erklärt Trainer Ludwig Tuba, der noch auf der Suche nach einem Innenverteidiger ist. „Am liebsten einer aus der Umgebung.“

Abseits der Kaderplanung ist man beim SVO auch mit der Organisation des Testspiels AVITA-Auswahl gegen den 1. FC Köln - mit Trainer Peter Stöger, am 14. Juli um 19 Uhr - im Informstadion betraut.

SVO betreibt eigene Bar in Diskothek P2

Neuerungen gibt es beim SV Oberwart auch auf Veranstaltungsebene. Kassier Reinhard Strobl, der jetzt auch Geschäftsführer der Diskothek P2 in Kemeten ist, hat P2-Urgestein Mo Lakfif, der früher Trommler beim SVO war, ins Boot geholt. Am 23. Juli findet im P2 die erste „BackinTime“ Party, in Kooperation mit dem SVO statt. Der Sportverein bekommt seine eigene Bar, die Umsätze gehören dem Fußballklub. „Damit gibt es eine „Win-Win-Situation“.

„Der Verein kann damit zum Beispiel einen Bus zu einem Auswärtsspiel oder für neue Dressen finanzieren“, freuen sich Strobl und Lakfif unisono.