Erstellt am 15. Juni 2011, 00:00

Noch nichts entschieden. 2. LIGA SÜD / Spannung oben und unten in der Tabelle: Jennersdorf oder Kaltenbrunn? Rudersdorf oder Kukmirn?

Kurz vor dem Ziel. Die Jennersdorfer Truppe will in Wiesfleck den Aufstiegfixieren. TRUMMER  |  NOEN
x  |  NOEN

VON PATRICK BAUER

Zwei Punkte trennen die beiden Spitzenreiter der Tabelle, die zum Saisonabschluss beide auswärts antreten müssen. Jennersdorf muss nach Wiesfleck, Dt. Kaltenbrunn nach Großpetersdorf. Die Ausgangssituation für den Showdown: Mit einem Sieg ist Jennersdorf fix Meister. Bei einem Remis muss man hoffen, dass Kaltenbrunn nicht voll punktet.

„Wir fahren ganz relaxed nach Großpetersdorf“, spielt Dt. Kaltenbrunns Kassier Herbert Hütter die Bedeutung des Spieles herunter. „Sollte es sich für uns ausgehen, werden wir uns freuen, wenn nicht, werden wir ‚Danke‘ für eine schöne Saison sagen.“ Bei Großpetersdorf hofft man, die Spieler an der Ehre packen zu können. Obmann Harald Schneller: „Unsere Kicker haben einiges gut zu machen. An diesem Wochenende bei unserer 90-Jahr-Feier könnten wir uns mit den Fans versöhnen.“

Der Favorit Jennersdorf will sich so kurz vor dem Ziel keine Blöße mehr geben. Sektionsleiter Johann Knaus: „Wenn man so knapp davor steht, will man es natürlich schaffen. Wiesfleck wird sicher motiviert sein, wir aber sind selbstbewusst und stark genug, um zu wissen, dass wir es aus eigener Kraft schaffen können.“ Wiesfleck will das Zünglein an der Waage spielen. Schon Dt. Kaltenbrunn strauchelte gegen den Nachzügler. Obmann Horst Gamauf zum Gegner: „Jennersdorf braucht nicht davon ausgehen, dass es eine g’mahte Wies’n wird.“

Kukmirn muss auf  Schützenhilfe hoffen

 

Im Abstiegskampf hat Kukmirn nach den beiden Siegen vom Wochenende noch realistische Chancen auf den Ligaverbleib. Gegen Kemeten braucht man aber jedenfalls einen Sieg. „Und dann müssen wir hoffen. Ohne Fremdhilfe haben wir keine Chance mehr“, so Kassier Franz Hütter. Eltendorf müsste Rudersdorf zumindest einen Punkt abknöpfen. Dort geht die Angst um. U23-Betreuer Peter Damhösl: „Wir brauchen die drei Punkte.“