Erstellt am 18. Mai 2016, 04:54

von Daniel Fenz

Oberwart um Platz fünf: „Macht wenig Sinn“. Oberwarts Obmann Franz Felber kritisiert das Finalturnier. „Es geht hier nur mehr um die Goldene Ananas.“

Fordert eine Reform. Oberwarts Obmann und Präsident des Burgenländischen Tischtennisverbandes Franz Felber.  |  NOEN, BVZ

Die Herren des UTTC Oberwart beendeten den Grunddurchgang in der Bundesliga mit 30 Punkten auf Platz sieben. Im Finalturnier werden jetzt noch die Plätze fünf bis acht ausgespielt. „Für mich macht das aber wenig Sinn“, kritisiert Obmann Felber.

Beim Finalturnier trifft die Mannschaft auf Kapfenberg. „Von der Papierform her ein angenehmer Gegner. Gewinnen wir, dann könnten wir auf Linz treffen.“ Für Felber hat es aber wenig Auswirkung, ob Oberwart die Bundesliga auf Platz fünf oder acht beendet. „Es geht hier nur mehr um die Goldene Ananas. Eine Reformänderung der Meisterschaft wird von mir schon seit drei Jahren beanstandet.“ Diesmal könnte der Südburgenländer übrigens mit seinem Antrag durchkommen.

Win-Win-Situation für alle Vereine

Sollte alles nach Plan laufen, so wird es das Entscheidungsturnier für die Plätze fünf bis acht nicht mehr geben. „Es wäre für alle eine Win-Win-Situation, wenn nur mehr die Partien um den Auf- und Abstieg ausgetragen werden. Das hängt aber von der Generalversammlung ab, die Anträge liegen auf.“ Größere Bedeutung schenkt der Tischtennis-Experte der Finalrunde des Europacup-Bewerbs „Intercup“. Oberwart befindet sich unter den vier Finalisten.

Zwar stehen noch nicht alle vier Mannschaften fest, doch der Südburgenländer hat bereits einen Wunschkandidaten. „Ich nehme an, dass am ersten Juni-Wochenende (Anmerkung: 3. bis 5. Juni) auch Mühlhausen dabei ist. Die sind ganz stark. Es wäre super, wenn wir erst im Finalspiel auf sie treffen würden, dann ist Platz zwei drinnen.“

Für den Sieg müsste es laut Felber zwei Lottosechser auf einmal geben. „Heuer noch nicht, doch nächste Saison klappt es vielleicht.“