Erstellt am 16. März 2016, 09:41

von Daniel Fenz

Oberwarts Tischtennis-Cracks: „2017 folgt ein Sieg“. Oberwart verlor gegen Baden. Nach zwei Remis und einer Niederlage plant Obmann Felber ein weiteres Spiel im EO.

Oberwarter Tischtennis-Star. Mathias Habesohn (Foto) verlor mit seinen beiden Kollegen Victor Vajda und Zoltan Zoltan das Spiel gegen die Konkurrenz aus Baden.  |  NOEN, Daniel Fenz

Seit mittlerweile drei Jahren ist das zweite März-Wochenende ein Fixtermin für den UTTC Oberwart – so lange schon geht da das TV-Live-Spiel im Einkaufszentrum Oberwart über die Bühne, es ist ein Fest für den Tischtennissport.

„Vorrangig geht es hier um das gute Feeling und nicht um das Ergebnis. Es ist das sportliche Event für uns schlechthin. Die Breitenwirksamkeit steht im Vordergrund“, sagte Oberwarts Obmann Franz Felber.

Viele Besucher waren auch diesmal dabei

Dass seine Mannschaft mit 2:4 verlor, scheint da fast nebensächlich. „Uns geht es darum, dass die Besucher sehen, wie interessant Tischtennis sein kann.“ Immerhin befanden sich tausende Besucher während des rund vier Stunden dauernden Spiels im Einkaufszentrum, viele davon blieben stehen und verfolgten zumindest Teile der Partien – eine perfekte Werbung.

Bis zum Doppel sah es für den UTTC gut aus, das Spiel des Jahres mit einem Erfolg krönen zu können. Viktor Vajda legte zunächst gegen Stanislav Golovanov vor. Nach dem Ausgleich durch Andreas Levenko sorgte Mathias Habesohn erneut für die Führung der Südburgenländer. Doch dann gelang den Gästen die Wende. „Diese Niederlage schmerzt zwar, doch die Freude über das gelungene Event überstrahlt alles.“

Aufgrund des großen Erfolges wird Franz Felber im nächsten Jahr wieder versuchen, ein Bundesligaspiel im EO auszutragen. Dann soll es auch sportlich klappen: „Nach zwei Unentschieden und einer Niederlage muss im vierten Jahr 2017 der erste Sieg folgen.“