Erstellt am 13. Juli 2011, 00:00

Obmann Koller: Wäre sehr schade gewesen. 1. KLASSE A SÜD / Kemeten bleibt weiter bestehen, weil sich Peter Koller bereit erklärte, den Obmann wieder zu nehmen.

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VON PATRICK BAUER

Wie in der Vorwoche berichtet, stand es lange Zeit nicht gut um den Sportclub aus Kemeten. So lange, bis sich ein treuer Fan dazu bereit erklärte, den Verein als Obmann zu führen. Peter Koller übernimmt nun zum zweiten Mal nach 1995 (bis 2006) den Obmannposten in Kemeten.

Es war niemand bereit, der den Verein weiterführen wollte. Dann wäre er still gelegt worden und das wollte ich nicht zulassen, so Peter Koller, der anfügt: Ich bin seit der Gründung 1972 immer aktiv dabei, im nächsten Jahr feiern wir unser 40-Jahr-Jubiläum. Es wäre einfach sehr schade gewesen, da wir auch über einen guten Nachwuchs verfügen. Als Sektionsleiter steht ihm Markus Mühl zur Seite und als Schriftführer Klaus Mühl.

Dass diese Saison trotz gefundenem Obmann kein Zuckerschlecken wird, muss Kemeten bewusst sein. Noch weiß man nicht, ob Trainer Johann Sommer weitermachen wird. Zumindest leitete Sommer am Montagabend die erste Trainingseinheit.

Fix ist, dass die beiden Legionäre Samir Krasniqi und Mittelfeldspieler Dragen Sacer bleiben werden. Der Großteil des Kaders, außer Marc Seper (Buchschachen), Stefan Haselbacher (Großpetersdorf) und Gabor Lehmann (Frankenau?), bleibt zusammen. Als erster Neuzugang kommt Hans-Peter Paul aus Litzelsdorf zurück. Koller: Der Stamm bleibt uns erhalten. Wir testen jetzt noch drei junge Legionäre.

Alles im Enddefekt zweitrangig - Hauptsache es geht überhaupt weiter.

Treue. Der Sohn des Obmannes, Mark Koller (l.) bleibt Kemeten erhalten und wird auch nächste Saison beim SC spielen.

BAUER