Erstellt am 05. Oktober 2011, 00:00

Obmann Muik: „Wir freuen uns sehr darauf“. BEZIRKSDERBY / Großer Südschlager am Samstag in Güssing. Vereine konnten am Wochenende Selbstvertrauen tanken.

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VON PATRICK BAUER

GÜSSING - JENNERSDORF, SAMSTAG, 15 UHR. Das letzte Pflichtspiel der beiden Bezirkshauptstädte datiert aus dem Mai 2009. Damals rettete Christoph Monschein Jennersdorf in letzter Minute vor einer Niederlage und sicherte zumindest einen Punkt beim 1:1. Seit damals stand man sich nur in Freundschaftsspielen gegenüber, die zuletzt meist mit Unentschieden endeten. „Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel. Jennersdorf hat mit dem Heimsieg gegen Marz das Seine dazu beigetragen. Wir hoffen auf sehr viele Zuseher“, sagt Güssings Obmann Martin Muik. Auch beim Aufsteiger hört man ähnliche Töne, Sektionsleiter Johann Knaus: „Mit Sicherheit wird es ein interessantes Derby. Niemand hätte erwartet, dass beide Vereine in der Tabelle so weit vorne stehen.“ Der Sektionsleiter beobachtete den Gegner beim Heimsieg gegen Baumgarten.

Trainer Pigel wirbelte  Startelf durcheinander

 

Knaus: „Die Gäste aus Baumgarten waren spielerisch eine Klasse stärker. Unterm Strich haben sie dank Vedran Pecanic gewonnen. Güssing war unheimlich effizient. Sie riskieren sehr wenig und spielen auf Konter. Darauf müssen wir uns einstellen.“ Beim Tabellenvierten gab es gegen Marz einige Überraschungen in der Aufstellung. So stand Michael Paukowits in der Innenverteidigung für Christoph Knaus in der Startelf. Oliver Deutsch ersetzte Michael Karner auf der linken Außenverteidigerposition und Philipp Mayer rückte für Mathias Pfeifer in die erste Elf. „Der Trainer hat ein wenig rochiert“, so Knaus. Es bleibt ungewiss, wie die Mannschaft von Johann Pigel starten wird.

Bei Güssing setzt man auf den Faktor Selbstvertrauen nach dem 3:2-Heimsieg. Dennoch ist Respekt angesagt, Obmann Muik: „Sie spielen unbekümmert, haben eine gute Mischung aus jungen Spielern und Routiniers mit einer guten Achse.“ Bei beiden Mannschaften wird es nach momentanem Stand keine Ausfälle geben.