Erstellt am 27. Juni 2012, 00:00

Omischl wird Trainer. 2. LIGA SÜD / Martin Omischl heißt der neue Trainer in Großpetersdorf. Endlich die lang ersehnte langfristige Lösung?

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VON PATRICK BAUER

Nach dem Abgang von Joachim Poandl nach Jennersdorf, fand der SV Großpetersdorf mit Martin Omischl einen neuen Chefcoach. Dieser war als Aktiver Profi in Eisenstadt, spielte später in Sigleß und Hornstein und ließ gegen Ende seine Karriere in St. Michael und Hannersdorf ausklingen. Seine letzte und einzige Trainerstation war der SV Eberau. Danach hatte Omischl aus beruflichen Gründen kaum Zeit für ein neues Amt.

„Wir wollen ins obere Tabellendrittel, die jungen Spieler forcieren und etwas aufbauen, was von längerfristiger Dauer ist. Das Hauptaugenmerk liegt aber bei den jungen Spielern, wobei man aber die optimale Mischung zwischen Routiniers und jungen Kickern finden muss. Wir wollen schönen Fußball, ohne uns in irgend ein System pressen zu lassen, mit Freude bieten“, sagt Neo-Trainer Martin Omischl. Auch Obmann Harald Schneller formuliert die Ziele ähnlich. Nach drei Trainern in zwei Jahren will man endlich Kontinuität auf dem Trainerposten, Schneller: „Unser Ex-Trainer Poandl hat bei der Verpflichtung noch mitgeholfen.“

Es gibt auch schon einige Neuzugänge zu vermelden. So kommt aus Badersdorf Stürmer Daniel Mayer. Der bullige Angreifer soll den Abgang von Niko Strok kompensieren. Aus der Stegersbacher 1b wechselt Mittelfeldspieler Patrick Pieler nach Großpetersdorf. Und mit Igor Martan verpflichtete man einen neuen Legionär aus Varazdin. Dieser ist wie Mayer für den Angriff eingeplant. Neben den drei Zugängen werden auch die beiden BNZ-Kicker Maximilian Bauer und Daniel Kristaloczi fix zum Kader gehören.

Trainer Omischl ist angetan von der bisherigen Kaderplanung: „Ich bin sehr zufrieden mit den Neuzugängen. Wir brauchen keine Altstars. Dies ist nicht unser Weg und der Obmann und ich gehen bei diesem Weg konform. Großpetersdorf hat einen sehr guten Nachwuchs und auch nach zwei oder drei schlechten Spielen werden sie weiter eine Chance kriegen.“