Erstellt am 15. Dezember 2010, 00:00

Ostliga-Spieler im Visier. BVZ BURGENLANDLIGA / Zieht es Georg Krenn (Admira Amateure) und Peter Jandrisevits (Parndorf) in ihre Heimat zurück?

Georg Krenn (r.) gab in der Halle als Gastspieler des SV Neuberg eine gute Figur ab. Sein Stammverein will sich um ihn bemühen.  |  NOEN
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VON ANDREAS KOLLER

Als Teenager wagte Georg Krenn den Schritt ins Ausland, wechselte als 16-Jähriger zum Nachwuchs des FC Everton. 2009 folgte die Rückkehr nach Österreich, wo er beim Kapfenberger SV in der österreichischen Bundesliga sein Debüt gab. Seit heuer spielt der 20-Jährige wieder in der Südstadt, kam dort im Herbst bei den Admira Amateuren in der Regionalliga Ost auf 612 Spielminuten. Jetzt könnte es eine Rückkehr zu seinem Heimatverein Neuberg geben. Obmann Martin Konrad bestätigt die Absicht des Vereins, Georg Krenn zurückzuholen. „Wir werden natürlich versuchen ihn zu motivieren, dass er für uns spielt. Die Entscheidung liegt in erster Linie bei Georg selbst. Ich möchte mich diese Woche mit ihm zusammensetzen, da werden wir schauen, ob die Möglichkeit zu einem Transfer besteht. Erst danach kann ich Näheres sagen.“ Auch der SV Güssing führt Gespräche mit einem Spieler aus der Ostliga, dem aus Sulz stammenden Peter Jandrisevits. Der 21-jährige Verteidiger kam in der Herbstsaison bei Parndorf nur zu zwei Kurzeinsätzen. Martin Muik, Obmann des SV Güssing: „Ich kann bestätigen, dass wir mit ihm in Kontakt sind, aber er hat sich noch nicht entschieden.“ Gespräche mit Jandrisevits führte auch der ASKÖ Stinatz.

Ranftl: „Ein so erfahrener  Tormann könnte helfen“

Erstmals ist auch beim SV Eberau von möglichen Verstärkungen die Rede. Der Landesligaaufsteiger ist mit Ex-Oberwart-Keeper Jürgen Kirnbauer in Kontakt. „Wenn ein Tormann wie er frei ist und wir in unserer Situation nicht mit ihm reden würden, wär das nicht richtig“, meint Pressesprecher Alfred Ranftl, denn „ein so erfahrener Tormann könnte sicher helfen, unsere ganze Defensive zu stärken.“ Konkretes könne man aber noch nicht sagen. Apropos Kirnbauer: Bei dessen Ex-Verein Oberwart hat sich die Tormannsuche zu einer zähen Angelegenheit entwickelt. „Das wird ein Kaugummi“, scherzt Manager Michael Benedek. „Ich hoffe aber doch, dass es nächste Woche endlich eine Entscheidung geben wird.“ Vier Kandidaten sind laut Benedek noch im Rennen. „Ich hoffe, dass es einer von denen wird.“

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