Erstellt am 11. November 2015, 05:42

von Patrick Bauer

Pigel-Rücktritt: „Der Zeitaufwand war einfach zu groß“. Noch in Klingenbach verabschiedete sich Johann Pigel von seinen Kickern. Die Trennung hat vor allem private Gründe.

Abschied. Johann Pigel ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr Cheftrainer in Jennersdorf. Nach dem 0:3 in Klingenbach trat er von seinem Amt zurück. Dabei war seine zweite Amtszeit weniger erfolgreich, als seine Erste, bei dem er den Aufstieg in die BVZ Burgenlandliga schaffte.  |  NOEN, BVZ
Mit keinem positiven Erlebnis verabschiedete sich der UFC Jennersdorf in die Winterpause. In Klingenbach setzte es ein 0:3. Die Rote Laterne bleibt über den Winter in der Bezirkshauptstadt hängen und die Ausgangslage für das Frühjahr ist ungemein schwierig. Zu allem Überdruss gab nun auch noch Trainer Johann Pigel seinen Rücktritt bekannt.

Kein Abschied im Streit

Noch am Montagvormittag erklärte der ehemalige Bundesligakicker des GAK der BVZ: „Für mich war Klingenbach das letzte Spiel. Das hatte weniger sportliche, sondern eher berufliche und gesundheitliche Gründe. Der Zeitaufwand war einfach zu groß.“ Dabei war es kein Abschied im Streit, wie der Steirer sagte: „Die Trennung verlief im Guten. Ich habe dem Verein noch einige Dinge für die Zukunft mitgegeben. Ich wollte helfen, aber das hat nicht ganz so wie gewünscht funktioniert.“

Den Vorstand informierte er von seiner Entscheidung dabei schon in der Vorwoche. Dieser nahm das zur Kenntnis, wie der Sportliche Leiter Johann Knaus bestätigte: „Es machte für ihn gesundheitlich und sportlich keinen Sinn mehr.“

Wer das „Himmelfahrtskommando Abstiegskampf“ nun in Angriff nehmen wird, war bis Redaktionsschluss ungeklärt, denn noch war es zu früh, etwaige Kandidaten zu sondieren. Knaus: „Wir werden uns in den kommenden Tagen zusammensetzen und nicht nur die Richtung für das Frühjahr, sondern über die generelle Zukunft beim UFC besprechen. Klar ist, dass die Ausgangsposition alles andere als glücklich ist.“