Erstellt am 17. Juni 2015, 06:56

von Patrick Bauer

Pinkafeld: Personalspirale nimmt Fahrt auf. Nach dem geschafften Klassenerhalt gibt es für die Verantwortlichen des SC Pinkafeld einiges zu tun.

Da erhob sich die Tribüne. Markus Schrammel verlässt den SC Pinkafeld Richtung Gloggnitz und bekam bei seiner Abschiedsvorstellung noch einen Sonderapplaus des Pinkafelder-Publikums. Foto: Bauer  |  NOEN, Patrick Bauer
Nach dem 5:1 über Marz musste Pinkafelds Cheftrainer Thomas Pratl zum Mikrofon greifen. Er bedankte sich für die grandiose Unterstützung in nicht immer leichten Zeiten und versprach im Gegenzug, dass man in der neuen Spielzeit nicht mehr so lange Zittern müsse.

Ob das möglich ist? Das ist schwer vorherzusehen, da die BVZ Burgenlandliga eine unheimliche Qualität aufweisen wird. Somit sind Verstärkungen nötig und die werden kommen.

Schrammel zieht es nach Gloggnitz

Zumindest der Zugang von Anze Jelar, einem ehemaligen slowenischen U23-Teamspieler, ist praktisch fix. Dieser kam auf Bestreben von Stürmer Anze Kosnik und kann laut Trainer Thomas Pratl sehr viele Positionen bekleiden. Der Coach weiter: „Wir brauchen im letzten Drittel mehr Torgefahr.“ Zu abhängig waren die Pinkafelder von ihrem Top-Stürmer Kosnik. Das soll sich im neuen Jahr ändern.

Im Gegenzug verliert der Traditionsklub Markus Schrammel, den es aus privaten Gründen Richtung Gloggnitz zieht und auch Zoran Zeljkovic wird nicht weiter verpflichtet. Somit wird zumindest ein neuer Mann im Zentrum benötigt.

Schwieriger gestaltet sich der Fall bei Martin Kollowein, einem Pinkafelder-Urgestein, der aber vor einer schweren Saison stehen könnte und so vielleicht einen Abgang forciert. „Wir stehen vor der Herausforderung, eine gute Kaderplanung zu machen, aber im Gegenzug auch unsere jungen Spieler nicht zu vergessen“, so Pratl. Offen ist ein Verbleib von Innenverteidiger Peter Toth.